Bedienung
eedc Handbuch — Teil II: Bedienung
Abschnitt betitelt „eedc Handbuch — Teil II: Bedienung“Dieses Handbuch ist Teil der eedc-Dokumentation. Siehe auch: Teil I: Installation & Einrichtung | Teil III: Einstellungen | Wärme & Klima | Glossar
Inhaltsverzeichnis
Abschnitt betitelt „Inhaltsverzeichnis“- Navigation & Grundprinzip
- Cockpit — die Zeit-Achse
- Komponenten — die Was-Achse
- Auswertungen — die Wie-Achse
- Community
- Daten erfassen im Alltag
- Hilfe in der App
- Anhang: Wo ist X hin?
1. Navigation & Grundprinzip
Abschnitt betitelt „1. Navigation & Grundprinzip“eedc ist um drei Analyse-Achsen herum aufgebaut. Statt vieler nebeneinander stehender Tabs beantwortet jede Achse eine andere Frage über dieselbe Anlage:
| Achse | Frage | Was du dort findest |
|---|---|---|
| Cockpit | Wann? | Dieselben Kennzahlen auf verschiedenen Zeit-Ebenen: Live, Tag, Monat, Jahr/Gesamt, Aussicht |
| Komponenten | Was? | Detailsicht je Gerätetyp: PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox, E-Auto, Balkonkraftwerk, Sonstiges |
| Auswertungen | Wie? | Auswertende Sichten quer über die Zeit: Finanzen, ROI, Prognose-Genauigkeit, CO₂, Tabelle |
Daneben stehen in der oberen Leiste die Community (anonymer Vergleich mit anderen Anlagen) sowie die beiden Meta-Einträge Hilfe und Einstellungen.
1.1 Die drei Achsen im Detail
Abschnitt betitelt „1.1 Die drei Achsen im Detail“- Cockpit (Wann): Der Einstieg. Über eine Zeit-Leiste unter der Hauptnavigation wechselst du zwischen Live (jetzt), Tag, Monat, Jahr/Gesamt und Aussicht (Prognose). Der Aufbau jeder Zeit-Sicht ist bewusst ähnlich — Kennzahlen oben, Hauptdiagramm, dann Detail-Sektionen —, sodass du dich nur einmal orientieren musst.
- Komponenten (Was): Für jeden Gerätetyp, den deine Anlage besitzt, erscheint ein eigener Reiter. Er zeigt Status, Aufbau, Verlauf über die ganze Laufzeit, Jahresvergleich, Wirtschaftlichkeit und die Einstellungen genau dieser Komponente. Ein Reiter erscheint nur, wenn du mindestens ein Gerät des Typs erfasst hast.
- Auswertungen (Wie): Die auswertenden Gesamtsichten. Über Sub-Reiter erreichst du Finanzen, ROI, Prognose (Genauigkeit gegen IST), CO₂ und die große Tabelle (Werte-Werkbank).
1.2 Community, Hilfe und Einstellungen
Abschnitt betitelt „1.2 Community, Hilfe und Einstellungen“- Community ist ein eigener Hauptbereich mit dem anonymen Benchmark-Vergleich (siehe §5).
- Hilfe öffnet dieses Handbuch direkt in der App — kein Tab-Wechsel, funktioniert auch in der HA-Companion-App (siehe §7).
- Einstellungen führt zu einem Kachel-Raster mit allen Konfigurations-Bereichen (Stammdaten, Komponenten erfassen, Infothek, Daten, Integration, Datenquellen, System). Alles Einrichten und Datenpflegen liegt dort — beschrieben in Teil III: Einstellungen.
Ganz oben rechts findest du außerdem einen Theme-Umschalter (Hell/Dunkel/System) und — auf schmalen Bildschirmen — ein Hamburger-Menü, das die Navigation einklappt.
1.3 Das Block-Modell: klappen, fokussieren, umsortieren, parken
Abschnitt betitelt „1.3 Das Block-Modell: klappen, fokussieren, umsortieren, parken“Fast alle Sichten sind aus Blöcken aufgebaut — abgegrenzte Karten wie „Aktueller Status”, „Verlauf” oder „Finanzen”. Diese Blöcke kannst du an deine Arbeitsweise anpassen:
- Ein-/Ausklappen: Klick auf den Block-Kopf klappt ihn zu oder auf. Zwei Sammelknöpfe klappen alle Blöcke einer Sicht auf einmal auf bzw. zu.
- Fokus / Vollbild (⤢): Über das Vergrößern-Symbol öffnet sich ein Block als konzentrierte Vollbild-Ansicht — nützlich für ein Diagramm oder eine dichte Tabelle. Die Datums-/Zeit-Navigation der Sicht läuft im Fokus oben mit.
- Link / Einbetten: In der Kopfzeile des Fokus steht ein Knopf „Link / Einbetten”. Er zeigt die Adresse, unter der genau diese eine Anzeige direkt aufgeht — zum Weitergeben oder für eine Webseiten-Karte im Home-Assistant-Dashboard (siehe §1.5). Ist gerade die Tabellen-Ablesung offen, trägt die Adresse das mit.
- Reihenfolge ändern (↑ ↓): In Cockpit- und Komponenten-Sichten lassen sich Blöcke verschieben, sodass du die für dich wichtigsten oben hast.
- Einzelne Anzeigen parken: Nicht nur ganze Blöcke, sondern einzelne Kacheln, Diagramme oder Tabellen kannst du parken (ausblenden). Am Seitenende zeigt eine Zeile „Geparkt (n)”, über die du Geparktes jederzeit wieder einblendest. Ist alles in einem Block geparkt, verschwindet der Block selbst.
Deine Klapp-Zustände, die Reihenfolge und die geparkten Elemente werden pro Sicht im Browser gespeichert und bleiben nach einem Neustart erhalten. Ein Zurücksetzen-Knopf stellt die Standard-Anordnung einer Sicht wieder her.
Hinweis zum Layout: eedc ist als datendichte Analyse-App primär für den Desktop gedacht. Live, Cockpit-Monat und die Komponenten-Sichten funktionieren auch am Smartphone gut; für die datendichten Tabellen (Auswertungen → Tabelle, Cockpit → Aussicht) empfehlen wir Querformat oder Desktop. Weggesperrt ist dabei nichts: wo eine Tabelle auf einem schmalen Bildschirm nicht lesbar wäre, zeigt eedc dieselben Daten als Karten — eine je Zeile —, etwa in Auswertungen → Prognose, in den Komponenten-Finanzen und im T-Konto. Bei stark erhöhtem Anzeigezoom (iOS „Größerer Text”, HA-Companion-Seitenzoom) können einzelne Layouts eng werden — eine bewusste Designentscheidung statt Layout-Patches, die den datendichten Charakter aufweichen würden.
1.4 Anlagen-Auswahl und Status-Fußzeile
Abschnitt betitelt „1.4 Anlagen-Auswahl und Status-Fußzeile“-
Anlagen-Auswahl: Hast du mehrere Anlagen angelegt, wählst du die aktive Anlage über den Anlagen-Selektor in der oberen Leiste. Alle Sichten beziehen sich dann auf diese Anlage; die Auswahl wird gemerkt.
-
Status-Fußzeile: Am unteren Rand läuft eine dünne Statusleiste mit drei Zonen:
- Links (global): installations-weite Hinweise — aktuelle Version / Update-Verfügbarkeit, ein offener Monatsabschluss, der Community-Teilen-Status und die MQTT-Verbindung. Jedes Symbol öffnet bei Tipp/Klick ein kleines Popover mit Erklärung und oft einem Direktsprung zur passenden Stelle.
- Rechts (Sicht): die Frische der gerade gezeigten Daten (z. B. ein Live-Punkt mit „(5 s)”).
- Ganz rechts (Meta): ein Demo-Schalter (nur im Debug-Betrieb).
Die Farbe eines Symbols folgt der Schwere (grün = ok, blau = Info, amber = Warnung, rot = Fehler, grau = kein Zustand).
1.5 Eine eedc-Anzeige im Home-Assistant-Dashboard
Abschnitt betitelt „1.5 Eine eedc-Anzeige im Home-Assistant-Dashboard“Manchmal will man nur eine Anzeige sehen — den Energiefluss auf dem Wandtablet, die Energie-Bilanz des Monats neben den übrigen HA-Karten. Dafür gibt es den Fokus-Link: eine Adresse, die eedc mit genau dieser Anzeige im Vollbild öffnet, ohne die übrige Sicht.
So kommt die Anzeige ins Dashboard:
- In eedc die gewünschte Anzeige über ⤢ Fokus / Vollbild öffnen.
- In der Kopfzeile auf „Link / Einbetten” klicken und die Adresse kopieren.
- In Home Assistant: Dashboard bearbeiten → Karte hinzufügen und die Adresse einfügen — in die eedc-Karte (
custom:eedc-card, empfohlen beim Betrieb als App, siehe unten) oder in eine Webseiten-Karte. Die Kartenhöhe stellst du dort ein (aspect_ratio).
Die Karte zeigt dann nur diese Anzeige — ohne Navigation, ohne „Zurück”, ohne Theme-Umschalter. Das ist Absicht: In einem Dashboard ist die Karte ein Baustein, kein zweites Programm; der Rückweg ist das Dashboard drumherum. Das Theme folgt dem Gerät (hell/dunkel), damit die Karte zum übrigen Dashboard passt.
Beispiele (die Adresse aus dem Knopf enthält zusätzlich deinen eedc-Host):
| Anzeige | Adresse |
|---|---|
| Energiefluss | #/cockpit/live?fokus=live:energiefluss |
| Auf einen Blick | #/cockpit/live?fokus=live:auf-einen-blick |
| Wetter heute | #/cockpit/live?fokus=live:wetter-heute |
| Tagesverlauf | #/cockpit/live?fokus=live:tagesverlauf |
| Börsenpreis heute & morgen | #/cockpit/live?fokus=live:boersenpreis |
| Energie-Bilanz (Tag) | #/cockpit/tag?fokus=bilanz |
| Energie-Bilanz (Monat) | #/cockpit/monat?fokus=bilanz |
| Energie-Bilanz (Jahr) | #/cockpit/jahr?fokus=bilanz |
Jede Anzeige mit einem ⤢ hat eine solche Adresse — die Liste oben sind nur die naheliegenden Beispiele.
Was du dazu wissen solltest:
-
Am besten mit der eedc-Karte. Die Webseiten-Karte braucht eine Verbindung zum Add-on, und die legt Home Assistant nur beim Öffnen des eedc-Panels an. Nach jedem Neustart von Browser oder Home-Assistant-App — auch wenn du dabei angemeldet bleibst — und auf einem neuen Gerät zeigt sie deshalb „401: Unauthorized”, bis du eedc einmal in der Seitenleiste öffnest. Die eedc-Karte (eedc-card; wie du sie installierst, steht dort) legt diese Verbindung selbst an und hält sie, solange das Dashboard angezeigt wird — mit derselben Adresse aus „Link / Einbetten”:
type: custom:eedc-cardurl: <Adresse aus „Link / Einbetten">Geprüft haben wir die eedc-Karte im Browser; in der Home-Assistant-App auf Handy oder Tablet steht die Prüfung noch aus.
-
Bleibst du bei der Webseiten-Karte: nach einem Neustart einmal eedc in der Seitenleiste öffnen und das Dashboard neu laden. Danach hält die Verbindung — im Test war eine Karte auch nach einer Viertelstunde ohne geöffnetes Panel noch erreichbar und ließ sich neu laden. Zeigt die Karte stattdessen einen eedc-Fehler wie „nicht erreichbar”, ist das Add-on gerade nicht da (Neustart, Update); sie holt sich die Anzeige beim nächsten Abruf von selbst.
-
Chart ⇄ Tabelle und die Zeitraum-Auswahl bleiben bedienbar. In den Bilanzen blätterst du also auch in der Karte durch Tage, Monate oder Jahre.
-
Geparktes bleibt geparkt — und in der Karte lässt sich nichts zurückholen (der Parkplatz liegt außerhalb des Vollbilds). Schneide die Anzeige deshalb vorher in eedc zu; beim Börsenpreis-Block etwa lassen sich einzelne Kennzahlen und die Kurve getrennt parken. Geparkt wird pro Gerät und Browser: Ein Wandtablet kann eine andere Auswahl zeigen als dein Rechner.
-
Ein fester Zeitraum:
datum,jahr,monatundhlaufen weiter mit.#/cockpit/monat?jahr=2025&monat=3&fokus=bilanzzeigt immer den März 2025. Ohne diese Angaben zeigt die Karte den laufenden Zeitraum — meistens das, was man will. -
Tabelle statt Diagramm:
&ansicht=tabellestartet die Anzeige in der Tabellen-Ablesung, sofern sie eine hat. -
Die Adressen sind stabil. Wir behandeln die Anzeige-Namen in diesen Links als Zusage: Sie werden nicht ohne Not umbenannt, und wenn doch, steht es im Änderungsprotokoll.
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Findet eedc die Anzeige nicht, sagt die Karte das im Klartext („Die Anzeige … gibt es in dieser Sicht nicht (mehr) …”) statt kommentarlos etwas anderes zu zeigen. Häufigster Grund: Tippfehler in der Adresse, geparkte Anzeige oder ein Zeitraum ohne Daten.
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Standalone-Betrieb: Läuft eedc über HTTP und dein Home Assistant über HTTPS, blockiert der Browser die Einbettung (Mixed Content). Der Link funktioniert dann direkt im Browser, aber nicht als Karte. Als Add-on über den Ingress tritt das nicht auf.
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Home Assistant baut die Ansichten nicht nach. Die Karte ist eedc in einem Rahmen. Wer eedc-Zahlen in eigenen HA-Karten verrechnen will, nutzt den HA-Export (siehe Teil III: Einstellungen) — eedc stellt seine Kennzahlen als HA-Sensoren bereit.
2. Cockpit — die Zeit-Achse
Abschnitt betitelt „2. Cockpit — die Zeit-Achse“Das Cockpit zeigt die Bilanz und die Kennzahlen deiner Anlage auf fünf Zeit-Ebenen. Du wechselst sie über die Zeit-Leiste direkt unter der Hauptnavigation:
Live · Tag · Monat · Jahr/Gesamt · Aussicht
Nach dem Start landest du auf Live.
2.1 Live
Abschnitt betitelt „2.1 Live“Live zeigt Echtzeit-Leistungsdaten deiner gesamten Anlage und aktualisiert sich alle 5 Sekunden.
Energiefluss-Diagramm — das zentrale, animierte Element (ähnlich dem HA Energy Dashboard):
- Haus in der Mitte als Senke — die Zahl darin ist der Restverbrauch (= Gesamtverbrauch − separat erfasste Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe); der Tooltip nennt die Formel und darunter den Gesamtverbrauch des Tages
- Erzeuger (PV-Module, Balkonkraftwerk) oben
- Netz links (bidirektional: Bezug / Einspeisung)
- Speicher rechts (bidirektional: Laden / Entladen)
- Verbraucher (Wärmepumpe, Wallbox, E-Auto ohne Wallbox, Sonstige — auch ein BHKW) unten
Die animierten Flusslinien zeigen Richtung und Stärke: Liniendicke und Animationsgeschwindigkeit steigen mit der Leistung, Farbcodierung nach Komponententyp. Die Netz-Farbe wechselt dynamisch: grün (Balance), orange (Einspeisung), rot (Netzbezug). Bei Speichern, bei der Wallbox (Ladestand ihres Autos) und bei E-Autos ohne Wallbox wird der Ladezustand (SoC) als Pegel im Knoten dargestellt (rot < 20 %, gelb 20–50 %, grün > 50 %).
Eine Reihe je Bereich. Erzeuger, Verbraucher und Speicher stehen jeweils in einer Reihe (die Speicher in einer Spalte), jede Linie endet am Haus — keine Linie kreuzt eine andere. Die Karte wird dabei nie höher, egal wie viele Geräte deine Anlage hat:
- Am breiten Bildschirm verkleinert eedc zuerst die ganze Zeichnung, damit alle Kacheln einzeln in ihre Reihe passen. Die Beschriftung bleibt dabei mindestens 12 px groß (bzw. so groß wie bisher, wenn sie schon kleiner war). Erst wenn das nicht mehr reicht, fasst eedc gleichartige Geräte zu Gruppen zusammen. (Lässt sich nichts mehr zusammenfassen, verkleinert eedc weiter — lieber kleiner als übereinander.)
- Auf dem Handy (Karte schmaler als 500 px) wird nicht verkleinert; eine Reihe fasst drei Kacheln (unter 375 px Kartenbreite) bzw. vier. Was mehr ist, wird gruppiert.
Gruppen. Gruppiert wird nur Gleichartiges, und zwar schrittweise — nur so weit, bis die Reihe passt:
- Oben (PV): zuerst nach Ausrichtung („Süd (5)”, „Ost (2)” …; Module ohne gepflegte Ausrichtung sammelt „Weitere”), dann nach Wechselrichter bzw. Balkonkraftwerk („Name (n)”), zuletzt alle zusammen als „PV gesamt”.
- Rechts (Speicher): mehrere Speicher stehen übereinander; stießen sie dabei an eine Nachbarkachel, an den „Gesamtleistung”-Rahmen oder ans Haus, zeigt eedc eine Kachel „Speicher (n)” mit dem Saldo aus Laden und Entladen.
- Unten (Verbraucher): zuerst der Gerätetyp mit den meisten Kacheln — „Wärmepumpen”, „Laden” (Wallboxen), „E-Autos”, „Sonstige”. Ein BHKW kommt nie in eine Gruppe mit Verbrauchern. Auf dem Handy fasst eedc notfalls einzelne Verbraucher unter „Weitere” zusammen.
- Links steht nur das Netz.
Eine Gruppenkachel erkennst du an den zwei versetzten Rahmen dahinter („hier liegen mehrere”) und an der Anzahl im Namen. Sie zeigt die Summe ihrer Geräte; Auslastung (PV), Ladestand (Speicher, nach Kapazität gewichtet) und den Heute-Wert zeigt sie nur, wenn sie ihn für jedes Gerät kennt — sonst keinen, statt einen zu kleinen. Der Tooltip nennt jedes Gerät in einer eigenen Zeile.
Liste mit Balken. Ein Klick (oder Tipp) auf eine Gruppenkachel öffnet die Gruppe als Liste: je Gerät der Name, die aktuelle Leistung als Balken (gemessen am stärksten Gerät der Gruppe) und der Wert, dazu je nach Typ die Auslastung mit Ausrichtung und Wechselrichter (PV), ob der Speicher lädt, entlädt oder ruht, samt Ladestand und nutzbarer Kapazität, die Autos an der Wallbox, die Betriebsart der Wärmepumpe oder die Kategorie eines sonstigen Geräts — und bei jedem Gerät, dessen Tageswert eedc kennt, „heute … kWh” (fehlt er, steht dort nichts statt einer Null). Die Liste läuft mit den Live-Werten mit; gibt es die Gruppe nicht mehr (etwa weil nach dem Drehen des Tablets wieder alle Kacheln einzeln Platz haben), schließt sie sich von selbst. Mit der Tastatur: Die Gruppenkachel ist mit Tab erreichbar, Enter oder Leertaste öffnet die Liste, Esc schließt sie (ein offenes Vollbild darunter bleibt stehen), und der Fokus kehrt zur Kachel zurück.
Das Auto steckt in der Wallbox-Kachel. Ein E-Auto hinter einer Wallbox hat keine eigene Kachel mehr — sein Strom fließt durch die Wallbox, eine zweite Kachel zeigte ihn doppelt und zöge eine eigene Linie. Du findest es in der Kachel seiner Wallbox:
- Eine Wallbox: Die Kachel nennt das Auto mit Ladestand („ID.4 52 %”), der Pegel ist sein Ladestand. Hängen mehrere Autos an dieser Wallbox, zeigt sie das eine, das gerade lädt; lädt keines (oder mehr als eines), stehen die Ladestände nebeneinander („64 · 81 %”), ohne Pegel.
- Zwei oder mehr Wallboxen (die gerade Werte liefern): Die Kacheln zeigen kein Auto. Der Tooltip und die Liste nennen alle Autos mit Ladestand und sagen dazu: „Welches Auto an welcher Wallbox lädt, weiß eedc noch nicht.”
- V2H: Gibt ein Auto Strom ins Haus ab, nennt der Tooltip die Leistung („entlädt 2,00 kW (V2H)”); hängt es allein an der einzigen Wallbox, steht in der Kachel zusätzlich „· entlädt”.
- Ohne Wallbox (keine erfasst oder keine liefert gerade Werte) behält jedes E-Auto seine eigene Kachel; mehrere bündelt eedc bei Platzmangel als „E-Autos”.
„Gesamtleistung” über der PV-Reihe. Zeigt der Energiefluss mehr als einen PV-Erzeuger (mehrere Strings, ein Balkonkraftwerk neben dem Dach …), fasst ein feiner Rahmen die PV-Kacheln zusammen, und ein Schild darauf nennt die Gesamtleistung aller PV-Erzeuger — ohne Speicher und Netz, und ohne ein BHKW. Das gilt auch, wenn eedc die PV-Kacheln gerade gruppiert. Bei nur einem PV-Erzeuger entfällt beides, weil seine Kachel denselben Wert schon zeigt; nachts, wenn die Summe 0 ist, ebenfalls. Direkt über dem Haus steht das Solar-Soll — die PV-Leistung, die die Prognose für die aktuelle Stunde erwartet (sofern eine vorliegt).
E-Auto an der Wallbox, auch mit V2H: Hinter einer Wallbox bucht die Wallbox. Lädt das Auto, zählt die Ladung einmal — als Verbrauch der Wallbox —, und das Auto erscheint in ihrer Kachel (siehe oben). Speist ein V2H-fähiges Auto ins Haus zurück, zählt die Entladung einmal wie eine Speicher-Entladung in Autarkie und Eigenverbrauch: gebucht von der Wallbox, wenn sie den negativen Wert misst — dann fließt ihre Linie zum Haus —, sonst vom Auto. Mit einem V2H-fähigen Auto liest eedc die Wallbox deshalb mit Vorzeichen: Zeigt sie beim Laden einen negativen Wert, ist ihr Sensor andersherum angeschlossen — dann unter Einstellungen → Datenquellen am Leistungswert der Wallbox „Vorzeichen umkehren” (⇅) einschalten.
- Hintergrund-Varianten (Auswahl im Kopf des Energieflusses): Tech (Standard), Haus, Sunset, Alpen sowie die Foto-Hintergründe Alpenpanorama, Milchstraße, Dolomiten, Nebula, Sternennacht und Exoplanet. Haus zeigt dieselbe Verteilung wie Tech — dieselben Kacheln, Gruppen und Linien —, dahinter liegt ein KI-erzeugtes Beispielbild einer PV-Anlage. Das Bild zeigt immer alle Gerätetypen; welche es in deiner Anlage gibt, zeigen die Kacheln. Tag und Nacht folgen dem hellen bzw. dunklen Thema.
- Lite- vs. Effekt-Modus: Auf schwächeren Mobile-Geräten schaltet eedc automatisch in einen reduzierten Lite-Modus; im Effekt-Modus laufen zusätzlich Sonnenstrahlen, Reflexionen, Schneefunkeln und SoC-Partikel. Manueller Umschalter im Kopf.
Tageswerte (bilanztreu sortiert) — unterhalb des Diagramms als Kacheln, von den Quellen über den Eigenverbrauch zu den Verbrauchern:
- PV-Erzeugung (heute, kWh)
- Batterie (Lade- und Entladebilanz)
- Eigenverbrauch (in % der PV-Erzeugung, gedeckelt auf 100 % — durch zusätzliche Batterie-Entladung aus Vortagen kann die Quote rechnerisch darüber laufen, das ist visuell nicht sinnvoll)
- Netzbezug
- Gesamtverbrauch = Eigenverbrauch + Netzbezug (alles, was das Haus heute verbraucht hat)
- Einspeisung (PV-Überschuss ins Netz)
Woher die Tageswerte kommen: Ist für eine Größe ein Zählerstand (kWh) zugeordnet — PV, Einspeisung, Netzbezug, Speicher (Ladung/Entladung), Wärmepumpe, Wallbox, sonstige Geräte —, liest eedc den Zuwachs dieses Zählers seit Mitternacht; nur ohne Zähler rechnet es die Menge aus der Leistung hoch. Das gilt auch für den „heute”-Wert im Tooltip eines Geräts und auch dann, wenn das Netz über einen Kombi-Sensor (±) zugeordnet ist. Bei kurzen Lastspitzen (etwa einem Heizstab) kann die hochgerechnete Menge deutlich vom Zähler abweichen.
Tagesverlauf-Diagramm — Linien-/Flächendiagramm für PV/Verbrauch/Speicher, mit gepunkteter Strompreis-Linie auf zweiter Y-Achse:
- Ist ein eigener Strompreis-Sensor als Datenquelle zugeordnet (Tibber, aWATTar, EPEX, eigener Template-Sensor), heißt die Linie „Strompreis”.
- Ohne eigenen Sensor greift automatisch der EPEX-Börsenpreis (DE/AT via aWATTar-API) → Linie „Börsenpreis (EPEX)”; auch die frühen Morgenstunden vor dem ersten Sensor-Wert werden so aufgefüllt.
- Ein Klick auf einen Legenden-Eintrag schaltet die jeweilige Serie ein oder aus.
Das Diagramm braucht eine Leistungs-Zuordnung unter Einstellungen → Datenquellen (Home Assistant); mit MQTT-Inbound gibt es keine Kurve — dann steht an seiner Stelle ein Satz, der das sagt (die Tageswerte kommen weiter aus den Zählern).
Börsenpreis heute & morgen — ein eigener Block mit der Day-Ahead-Kurve über zwei Tage auf einer durchgehenden Zeitachse:
-
Die Linie ist nach Preisniveau abgestuft: grün unterhalb deiner Günstig-Schwelle, lila zwischen Schwelle und Tagesdurchschnitt, rot darüber. Zusammenhängende günstige Stunden sind zusätzlich als Fläche hinterlegt.
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Die fünf günstigsten Stunden tragen die Ziffern 1–5 — je einmal für das Tag- und das Nachtfenster, also bis zu zehn Ziffern am Tag. Es ist derselbe Rang, den der Sensor
eedc_preis_rangmeldet. ⚠ Rang und „günstig” sind zwei Aussagen: die Fläche zeigt alle Stunden unter der Schwelle (das können mehr als fünf sein — die Zahl dient in Automationen als Teiler und ist deshalb nicht gedeckelt), die Ziffer zeigt die besten fünf. -
Darüber die Kennzahlen für heute, in dieser Reihenfolge: aktueller Preis, der Endpreis jetzt (nur mit zugeordnetem Strompreis-Sensor, s. u.), Höchst- und Tiefstpreis des Tages, das Monatsmittel der bisher aufgezeichneten Stunden, der Ø heute (das Mittel aller Stunden dieses Tages), der Ø ohne die 3 teuersten Stunden, die Günstig-Schwelle samt Anzahl der Stunden darunter und der Abstand zum Ø in ct/kWh.
Warum zwei Durchschnitte nebeneinander stehen. Sie beantworten verschiedene Fragen. Ø heute sagt, was der Strom an diesem Tag im Mittel kostet — die Zahl, nach der man zuerst fragt. Ø ohne die 3 teuersten Stunden ist die Bezugsgröße der Günstig-Schwelle: Ohne den Ausschluss der Spitzen zöge ein einzelner teurer Abend die Grenze nach oben und machte Stunden „günstig”, die es nicht sind. Auch der Abstand zum Ø bezieht sich auf diesen zweiten Wert, nicht auf den Tagesschnitt.
Bis auf den Ø heute melden dieselben Zahlen auch HA-Sensoren:
eedc_preis_aktuell_cent,eedc_preis_optimierter_durchschnitt_cent,eedc_preis_guenstige_stunden_anzahlundeedc_preis_abstand_cent. -
Warum der Abstand in Cent und nicht in Prozent? Weil du nicht den Börsenpreis zahlst, sondern Börsenpreis plus feste Bestandteile. Dieser Aufschlag verschiebt den Stundenpreis und das Tagesmittel um denselben Betrag — der ct-Abstand bleibt deshalb gleich, der Prozentwert nicht. Für eine Regel wie „lade, solange der Strom 5 ct unter dem Schnitt liegt” ist die ct-Zahl also die übertragbare Größe. Den prozentualen Abstand gibt es weiterhin als Sensor; Details in der Sensor-Referenz.
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Jeder Tag hat seine eigene Schwelle — Day-Ahead ist ein Tagesprodukt, und ein Durchschnitt über beide Tage würde an einem teuren Tag keine einzige Stunde als günstig ausweisen.
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Die Preise für morgen veröffentlicht die Auktion gegen 13 Uhr. Vorher zeigt der Block nur heute und sagt, warum die zweite Hälfte fehlt.
-
Es sind Börsenpreise, netto — ohne Steuern, Abgaben und Netzentgelte. Dein Lieferant rechnet andere Beträge ab; für die Frage, welche Stunde die günstige ist, zählt der Verlauf.
-
Was du wirklich zahlst, steht daneben — wenn eedc es wissen kann. Hast du unter Datenquellen einen Strompreis-Sensor zugeordnet (Tibber, aWATTar, EPEX-Endpreis), zeigt die Kachel „Endpreis jetzt” den Preis der laufenden Stunde inklusive Netzentgelten, Steuern und Abgaben. Der Börsenpreis bleibt unverändert daneben stehen — so ist der Aufschlag ohne Rechnen ablesbar.
⚠ Ohne diesen Sensor fehlt die Kachel, und das ist Absicht. eedc setzt dann nicht ersatzweise den Arbeitspreis aus deinem Tarif ein: Bei einem dynamischen Tarif ist das ein Mittel- oder Schätzwert, und als „Preis dieser Stunde” ausgegeben wäre er eine Genauigkeit, die es nicht gibt. Lieber keine Zahl als eine, die etwas anderes behauptet.
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Die Günstig-Schwelle stellst du selbst ein (Standard: 10 % unter dem Ø ohne Peaks) — siehe Teil III. ⚠ 0 % schaltet die Schwelle nicht ab, sondern legt sie genau auf den Durchschnitt.
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Jede Kennzahl und die Kurve sind einzeln parkbar (Rechtsklick bzw. langes Drücken, siehe §1.3) — du kannst den Block also auf die zwei, drei Zahlen zuschneiden, die dich interessieren. Parkst du die Kurve, nehmen die Kacheln die volle Breite ein und umgekehrt; ist alles geparkt, verschwindet der Block samt Überschrift. Zeigt er statt Preisen nur den Grund, warum gerade keine vorliegen, bleibt dieser Hinweis stehen — dort gibt es nichts zu parken.
Der Block braucht keine zugeordneten Sensoren — Börsenpreise sind öffentliche Marktdaten. Er erscheint deshalb auch dann, wenn Live sonst noch „Keine Live-Daten verfügbar” meldet. Nur die Anlagen-Koordinaten müssen gepflegt sein: Aus ihnen ergibt sich, welche Stunden Tag und welche Nacht sind — die günstigsten fünf werden je Fenster getrennt bestimmt.
eedc zeigt Preise und empfiehlt keine Handlung: Wann geladen, entladen oder pausiert wird, entscheidest du in deiner eigenen Automation.
Wetter-Widget — aktuelle Außentemperatur, Wolkenbedeckung und Stunden-Prognose als kleine Kachel.
Demo-Modus — ohne zugeordnete Datenquellen zeigt Live simulierte Werte, damit du die Darstellung vorab testen kannst. Der Börsenpreis-Block bleibt davon unberührt: Er zeigt auch dort die echte Marktkurve.
Woher kommen die Live-Daten? Aus deinen zugeordneten Datenquellen — Home-Assistant-Sensoren, MQTT-Topics oder Geräte-Connectoren. Die Zuordnung pflegst du unter Einstellungen → Datenquellen (siehe Teil III).
2.2 Tag
Abschnitt betitelt „2.2 Tag“Die Tag-Sicht bringt den feingranularen Stunden-Tag ins Cockpit: ein ausgewählter Kalendertag mit Stunden-Auflösung. Über die Datums-Navigation blätterst du zu beliebigen Tagen.
- Stunden-Verlauf von Erzeugung, Verbrauch und Speicher — die graue Fläche Restverbrauch ist der Verbrauch, den kein einzeln erfasstes Gerät erklärt
- Stundenwerte-Tabelle mit den Spalten Gesamtverbrauch (= Eigenverbrauch + Netzbezug) und Restverbrauch (= Gesamtverbrauch − Wärmepumpe − Wallbox − sonstige erfasste Verbraucher); die Formel steht im Tooltip des Spaltenkopfs
- Tagesbilanz als Kennzahl-Strip (Summen des Tages)
- Detail-Sektionen je nach vorhandenen Komponenten
Eigenverbrauch des Tages = derselbe wie in Monat, Jahr und Live. Die Kachel rechnet Direktverbrauch + Speicher-Entladung — was das Haus direkt von der PV und aus dem Speicher bezogen hat; der Rechenweg im Tooltip zeigt (Erzeugung − Einspeisung − Speicherladung) + Speicher-Entladung, ohne Speicher kurz Erzeugung − Einspeisung. Früher hieß die Kachel „PV-Eigenverbrauch · inkl. Speicherladung” und rechnete die Ladung mit: an einem Ladetag lag sie dann über dem Gesamtverbrauch, und die Tage summierten sich nicht zum Monat. Lädt dein Speicher aus dem Netz, kann die Summe der Tage leicht über dem Monatswert liegen — der Monat verrechnet die Netzladung mit dem PV-Überschuss anderer Tage (Berechnungsreferenz 3.1).
V2H — das Auto speist ins Haus zurück. Hast du an einem V2H-fähigen E-Auto den Zähler „V2H Entladung” zugeordnet (Einstellungen → Datenquellen, das Feld erscheint nur mit „V2H-fähig”), zählt der Tag die Rückspeisung als dritten Summanden: Eigenverbrauch = Direktverbrauch + Speicher-Entladung + V2H-Rückspeisung, und sie steckt genauso in Gesamtverbrauch und Autarkie — wie im Monat. Der Rechenweg im Tooltip nennt sie, sobald der Tag eine trägt; im Block E-Mobilität steht sie als Zeile „V2H-Rückspeisung”. Die Rückspeisung ist eine Tagesgröße: die Stundenwerte-Tabelle und der Stunden-Verlauf zeigen sie nicht, die Summe der Stunden liegt deshalb um sie unter dem Gesamtverbrauch des Tages. Im laufenden Monat zählt V2H erst mit dem Monatsabschluss. Ohne Zähler steht dort „—”.
Wo steht der Speicher? Nicht im obersten Kennzahlen-Block, sondern weiter unten im eingeklappten Block Speicher — seine Kopfzeile nennt schon ohne Aufklappen geladene kWh, Vollzyklen und Wirkungsgrad. Aufgeklappt stehen dort Ladung, Entladung, Wirkungsgrad η, Vollzyklen und der Ladezustand, dazu Netzladung, effektiver Ladepreis und die Tagesbilanz. Der Ladezustand zeigt den Stand am Ende des Tages und darunter die Spanne, zwischen der der Speicher an diesem Tag geschwungen ist — am laufenden Tag ist „Ende” die zuletzt aufgezeichnete Stunde. Ihn gibt es nur in der Tagessicht: Ein Ladestand ist ein Bestand, kein Fluss — über einen Monat gemittelt sagt er nichts. Den stündlichen Verlauf blendest du in der Stundenwerte-Tabelle über den Spalten-Auswähler als SoC ein.
Mehrere Dachflächen oder Balkonkraftwerke? Hat jedes Gerät einen eigenen Ertragssensor, zeigt der Stunden-Verlauf die PV-Fläche aufgeteilt je Gerät statt als einen Block, und die Stundenwerte-Tabelle bekommt je Gerät eine Spalte hinter „PV”. Aufgeteilt wird ab zwei Geräten. Was die Geräte nicht abdecken — etwa ein String ohne eigenen Sensor —, steht als „PV (übrige)” daneben; die Höhe der Kurve bleibt damit deine ganze Erzeugung. Auf Tagesebene rechnet eedc nichts nach Nennleistung auf die Geräte um: ohne Sensor keine Spalte. Die Tages-Historie je Gerät über einen längeren Zeitraum liegt in Auswertungen → Tabelle.
Performance Ratio — wogegen sie gemessen wird. Die Kachel teilt deinen Tagesertrag durch das, was bei der Sonne dieses Tages physikalisch möglich gewesen wäre. Die Bezugsgröße dafür ist die Einstrahlung auf deine Modulfläche — nicht die waagerechte Globalstrahlung, die an einer Wetterstation gemessen wird. Der Unterschied ist erheblich: Bei steilen Modulen und tiefer Wintersonne trifft die schräge Fläche ein Mehrfaches dessen, was auf dem Boden ankommt. Deshalb steht die Zahl seit v4.0.39 mit dem Zusatz „auf der Modulfläche” dabei — vorher stand dort die waagerechte Strahlung, und wer nachrechnete, kam zwangsläufig auf einen anderen Wert.
Bei mehreren Dachflächen ist es das nach Nennleistung gewichtete Mittel über alle Ausrichtungen, passend zur Ertragssumme derselben Zeile. Für Tage, die vor dieser Änderung liegen, steht keine Bezugsgröße dabei — sie wurde damals nicht mitgeschrieben; über „Mehrere Tage neu aggregieren” in der Reparatur-Werkbank unter Einstellungen → Daten holst du sie für einen Zeitraum nach.
Die Datenbasis sind kumulative Zähler-Snapshots (stündlich); die Tages-Werte folgen der Backward-Slot-Konvention (Slot N = Energie aus dem Intervall [N−1, N), Industriestandard). Fehlen Snapshots (z. B. durch eine HA-Statistik-Latenz oder einen Add-on-Neustart), weist eedc darauf hin und bietet eine Nachberechnung an — die Pflege dazu liegt unter Einstellungen → Daten → Energieprofil-Pflege.
2.3 Monat
Abschnitt betitelt „2.3 Monat“Die Monat-Sicht ist das Referenz-Muster der Zeit-Achse: ein ausgewählter Monat mit Tages-Granularität. Über den Monats-Zeitstrahl navigierst du zu beliebigen Vormonaten.
Womit die Sicht aufgeht: mit dem laufenden Monat, solange kein Monatsabschluss offen ist. Fehlt noch ein Abschluss, öffnet sie stattdessen den jüngsten Monat, für den Werte gepflegt sind — dort beginnt der Weg zum offenen Abschluss, und der Knopf „Abschluss starten” steht daneben.
Laufender Monat nach einem Import: Ein Import des laufenden Monats (Portal, Cloud, eigene Datei) gilt für die importierten Gruppen als Monatsabschluss; Netzbezug und Einspeisung kommen weiter aus der HA-Statistik.
- Kennzahl-Strip oben — die wichtigsten Monatswerte mit Δ zum Vormonat
- Energiebilanz — PV-Erzeugung, Direktverbrauch, Einspeisung, Netzbezug
- Wandlungsverluste — misst deine Anlage ihre Strings mit eigenen Zählern und hat sie einen Anlagenzähler hinter dem Wechselrichter, steht in der Vergleichstabelle unter „PV-Erzeugung” eine Unterzeile, z. B. „Wandlungsverluste 36,0 kWh (5,7 %)” — die Prozentzahl bezieht sich auf die Summe der String-Zähler. Der Hinweis an der Zeile: „Differenz zwischen der Summe der String-Zähler (vor dem Wechselrichter) und dem Anlagenzähler (dahinter). Ersparnis, USt und CO₂ rechnen mit dem Eigenverbrauch ohne diese Verluste; Bilanz, Autarkie und Eigenverbrauchsquote tragen sie weiter.” Kann eedc die Differenz nicht sicher als Wechselrichterverlust werten — ein DC-gekoppelter Speicher am Wechselrichter, mehr als 10 % Differenz, ein Balkonkraftwerk außerhalb des Anlagenzählers —, nennt der Hinweis den Grund („Angezeigt, nicht bewertet: …”), und die Ersparnis rechnet ohne Abzug; der Daten-Checker (Kategorie „PV – Messpunkt”) sagt, was zu tun ist. Ohne Anlagenzähler oder wenn die Strings nicht mehr zählen als der Anlagenzähler, erscheint keine Zeile. Die Zahl kommt aus den Zählerständen (mit Home Assistant aus dessen Langzeitstatistik); ein Monat, den eedc nur aus den Tageswerten kennt, zeigt keine.
- Finanzen — Komponenten-Finanz-Tabelle (Saldo je Komponente) mit Sprung in die volle Finanzrechnung (siehe unten)
- Komponenten-Sektionen — Status je vorhandener Komponente mit kWh-Werten
- Datenquellen-Kennzeichnung — pro Feld ist die Herkunft der Werte sichtbar (HA-Statistik, MQTT, Connector, gespeichert)
- SOLL/IST — gegen die Solarprognose
- Monatsprognose (PVGIS) — wie weit der laufende Monat gegen die Prognose für den ganzen Monat ist
- Community-Vergleich — eingebettet, wo Daten geteilt sind
Zwei Prozentzahlen, zwei Fragen — sie widersprechen sich nicht. „IST/SOLL” beantwortet liefert die Anlage, was sie bis heute liefern sollte? und rechnet gegen die abgelaufenen Tage; steht dort am 4. eines Monats 148 %, liegt deine Anlage vorn. „Monatsprognose” beantwortet wie weit ist der Monat? und rechnet gegen die volle Monatssumme — am selben 4. also 19 %. Jede der beiden nennt ihr Fenster im Untertitel („anteilig · 4 von 31 Tagen” bzw. „ganzer Monat”). Die Monatsprognose ist einzeln parkbar und erscheint nur im laufenden Monat; ist er vorbei, sind beide Zahlen dieselbe. Sie steht auch dann da, wenn die Kachel daneben die Grundlast zeigt — sonst hätte eine Anlage mit Stundenprofilen gar keine Einordnung des laufenden Monats.
Bis Version 4.0.15 gab es nur die erste Zahl: mit der Korrektur des SOLL-Nenners (v4.0.10) war der Bezug auf die ganze Monatsprognose aus der Anzeige verschwunden. Er ist wieder da — als zweite Angabe daneben, nicht als Ersatz.
Wenn ein Geräte-Connector nur einen Teil des Monats gemessen hat, steht sein Zeitraum direkt am Quellen-Etikett: „Connector (28.–30.07.2025)”. Ein Connector-Wert ist die Differenz zweier Zählerstände — richtest du ihn mitten im Monat ein, kennt er die Tage davor nicht, und der Wert ist entsprechend kleiner als der ganze Monat. Er verdrängt deshalb keinen gepflegten Monatswert mehr, sondern füllt nur, was sonst fehlt. Deckt der Connector den Monat ab dem Ersten ab, steht dort wie bisher schlicht „Connector”. Die Jahres-Sicht nennt keinen Zeitraum — sie fasst zwölf Monate zusammen, dort gäbe es keinen einzelnen. Kann der Connector für den laufenden Monat gar keinen Wert bilden, meldet das der Daten-Checker.
Woher die Zahlen des laufenden Monats kommen — und was passiert, wenn noch nichts da ist. eedc fragt der Reihe nach: den Monatsabschluss (was du gepflegt hast, gilt), dann HA-Statistik, Geräte-Connector und deine MQTT-Zählerstände. Bleibt danach eine Kachel leer, tritt seit v4.0.45 eine fünfte Quelle an: die Tageswerte, die eedc ohnehin jede Stunde mitschreibt. Sie füllt nur, was sonst fehlt — ein gepflegter oder gemessener Monatswert wird nie verdrängt —, und sie sagt, dass sie es war: am Quellen-Etikett steht dann „Tageswerte”. Beginnt deine Tages-Aufzeichnung erst mitten im Monat (frisch eingerichtetes Add-on), steht der Zeitraum daneben: „Tageswerte (05.–14.09.)”. Trägt nur dein Netzbezugs- oder Einspeisezähler einen Teil dieser Tage — etwa weil Home Assistant für eine umbenannte Entity keine Werte mehr hat —, steht über den Kacheln ein Hinweis: „Der Netzbezug ist eine Teilsumme: Tageswerte gibt es dafür nur am 01.07., für die übrigen Größen vom 01.07. bis 03.07. — Gesamtverbrauch und Autarkie rechnen mit diesem Teilwert.” Die Zahl bleibt stehen; korrigiere die Zuordnung, dann rechnet der Monat wieder voll. Das gilt auch für den Block Wärme/Klima — Strom, Wärme, Kälte, Arbeitszahlen und die Tabelle Zahlen je Gerät kommen dann aus demselben Leser, aus dem der Verlauf darunter seine Tage zeichnet; Kachel und Verlauf nennen also dieselbe Zahl.
Dasselbe gilt für die MQTT-Zählerstände: Wer eedc mitten im Monat einrichtet, hat für den Monatsersten keinen Stand — bisher blieben die Kacheln dann bis zum 1. des Folgemonats leer. Jetzt misst eedc ab dem ersten Stand, den es hat, und schreibt es dazu: „MQTT (14.–30.09.)”. Hochgerechnet wird nichts — die Zahl ist, was seit diesem Zeitpunkt gelaufen ist, nicht was der Monat vermutlich bringen wird.
Nur am Etikett „HA-Statistik” steht kein Zeitraum, weil Home Assistant nicht meldet, seit wann ein Sensor zählt: Legst du einen Sensor in Home Assistant erst mitten im Monat an, ist die Zahl dieses Monats die Menge seit seinem ersten Messwert — ohne Hinweis daneben.
Und wenn gar keine Quelle etwas liefert, sagt die leere Kachel jetzt warum: Fahr mit der Maus über das „—”, und dort steht, ob für diesen Monat noch überhaupt nichts vorliegt oder ob nur dieser einen Größe die Zuordnung fehlt — samt dem Weg dorthin.
Summen wie das HA-Energie-Dashboard. Mit Home Assistant rechnet eedc Tag, Monat und Jahr aus den Zählerständen der HA-Langzeitstatistik: die Menge eines Zeitraums ist der Stand am Ende minus der Stand am Anfang — für Netz, PV, Balkonkraftwerk, Speicher, Erzeuger hinter dem Zähler, Wallbox und E-Auto, sonstige Geräte und Wärmepumpe, beim dynamischen Tarif auch für die Kosten. Für jeden Zeitraum entscheidet eedc einmal, woher die Zahlen kommen: aus den Zählerständen nur, wenn sie den ganzen Zeitraum für alle Größen einer Rechnung abdecken; sonst wie bisher aus den Tages- und Stundenwerten. Was du dabei siehst:
- Dieselben Zahlen wie im Energie-Dashboard — auch einen Zählersprung, den Home Assistant gebucht hat (ein Sensor meldet kurz 0 und kehrt zurück). Der Daten-Checker nennt ihn unter Zählerstände – Sprung in Home Assistant mit dem Weg zur Korrektur in Home Assistant.
- Wandlungsverluste, wenn deine Strings eigene Zähler haben und ein Anlagenzähler hinter dem Wechselrichter misst (Unterzeile unter „PV-Erzeugung”, siehe oben).
- Der laufende Monat und Monate ohne Abschluss nennen dieselben Werte wie nach dem Abschluss (Abschnitte unten).
- Ab dem Monat des Updates gilt das für alles, was eedc Stunde für Stunde selbst mitrechnet: den Sonnenanteil der Wallbox-Ladung, den Strom je Betriebsart der Wärmepumpe und die Kosten beim dynamischen Tarif. Frühere Monate rechnet eedc dafür nicht neu — sie bleiben bei der bisherigen Rechnung.
- Schneller, je mehr Monate die Zählerstände abdecken: je Monat liest eedc zwei Stände statt aller Stunden.
Ohne Home Assistant, vor deinem ersten zugeordneten Zähler und für Größen ohne Langzeitstatistik rechnet eedc wie bisher. Abgeschlossene Monate behalten, was du gespeichert hast.
E-Mobilität und Sonstiges ohne Abschluss. Mit Home Assistant nennt der laufende Monat (und ein vergangener Monat ohne Abschluss) die Ladung deiner Wallbox und deiner E-Autos, ihren Sonnenanteil, die dienstliche Ladung, deine sonstigen Verbraucher und den Strom eines Erzeugers wie BHKW aus den Zählerständen — und zwar dieselben Zahlen, die nach dem Abschluss dastehen. Den Sonnenanteil der Ladung rechnet eedc Stunde für Stunde mit (wie viel der Ladung nicht aus dem Netz kam); er gilt ab dem Monat des Updates; frühere Monate rechnet eedc nicht neu. Hast du einen Erzeuger unter Sonstiges, zählt sein Strom damit auch ohne Abschluss in Eigenverbrauch und Autarkie.
Wärmepumpe ohne Abschluss. Mit Home Assistant nennt der laufende Monat (und ein vergangener Monat ohne Abschluss) Strom und Wärme deiner Wärmepumpen, Heizstrom und Warmwasserstrom, Heizwärme und Warmwasser-Wärme, den Strom je Betriebsart (Heizen, Kühlen …) und die Kälte eines Klimageräts aus den Zählerständen — dieselben Zahlen, die nach dem Abschluss dastehen. Hast du den Betriebsmodus zugeordnet, teilt eedc den Strom Stunde für Stunde nach der Betriebsart auf (wie lange das Gerät in der Stunde geheizt, Warmwasser bereitet oder gekühlt hat); die Wärme teilt der Betriebsmodus nicht. Das gilt ab dem Monat des Updates, frühestens ab dem Zeitpunkt, ab dem eedc den Betriebsmodus mitschreibt; frühere Monate rechnet eedc nicht neu. Zeigen Strom und Wärme in einem Monat beide 0, steht dort 0 und kein Heizbetrieb in diesem Zeitraum — die Wärmepumpe lief nicht, es fehlt kein Zähler.
Ohne Home Assistant gilt dasselbe für Zähler, die eedc über MQTT mitschreibt, ab dem ersten Monat, den diese Mitschrift ganz abdeckt; davor zählen diese Größen erst mit dem Monatsabschluss.
Netzladung des Speichers im laufenden Monat. Hat dein Speicher einen Zähler für die Ladung aus dem Netz, nennt der laufende Monat die Netzladung schon vor dem Abschluss — als Summe der abgelaufenen Tage, dieselben Zahlen wie in Cockpit → Tag (der heutige Tag kommt morgen dazu). Die Kachel „Batterieladung Netz” und die Speicher-Zeile „davon aus dem Netz” sagen das beim Überfahren („Menge aus Tageswerten”); der Ladepreis ist derselbe wie am Tag (gewichtet mit deinen Stundenpreisen, sonst dein Arbeitspreis). Mit dem Monatsabschluss gilt der gespeicherte Wert. Ein vergangener Monat ohne Abschluss nennt die Netzladung weiterhin erst mit dem Abschluss — ebenso die V2H-Rückspeisung eines E-Autos.
Aus dem feingranularen Stunden-Bestand des Monats zeigt die Sicht zusätzlich:
- Performance Ratio (Ø Monat) als Kennzahl
- Erzeugung & Verbrauch nach Kategorie — eine kompakte Anteils-Leiste über alle Erzeuger- und Verbraucher-Kategorien
- Typisches Tagesprofil — der stündliche Mittelwert von PV und Verbrauch über die Tage des Monats
- Top-Stunden — die stärksten Netzbezugs- und Einspeise-Stunden (Datum + Uhrzeit), nützlich zur Tarif-Optimierung
- §51-EEG-Negativpreis — Stunden mit negativem Börsenpreis, die dabei eingespeiste Energie, der Ø-Börsenpreis und der §51-Verlust (€): der Erlös, der dir für diese kWh entgeht. Das Anlage-Formular verspricht diesen Ausweis am §51-Schalter; von der neuen Oberfläche bis v4.0.0 zeigte ihn keine Sicht. Denselben Abzug tragen jetzt auch die Einspeise-Zeile des T-Kontos (
§51-Verlust: X kWh ohne Vergütung — Y € entgangen) und der Kennwert „Einspeiseerlös” in Auswertungen → Finanzen.
Aus der alten „Energieprofil (Beta)“-Sicht bewusst nicht übernommen: die Tag×Stunde-Heatmap (kommt später neu gestaltet zurück) und der Wochentag-Wochenvergleich (entfällt — der Ø-gleiche-Wochentag-Rückblick in der Tag-Sicht deckt den Kern).
Finanzen-Block — der Monat (und analog Jahr/Gesamt) trägt einen eigenen Finanzen-Block als Komponenten-Finanz-Tabelle: eine Zeile je Komponente (PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe, E-Auto …) mit den Spalten Erträge (tatsächliche Zahlungsflüsse), Einsparungen (kalkulatorisch — vermiedene Kosten), Aufwand und Saldo. Die Summenzeile ist die Block-Kopf-Kennzahl (Kopf == sichtbare Summe). ⚑ Die Zeile „PV-Anlage” trägt dabei nur ihren eigenen Anteil an der Eigenverbrauchs-Ersparnis: Was Speicher, Balkonkraftwerk und die PV-Ladung der Wallbox beitragen, steht in deren eigenen Zeilen und ist oben abgezogen — sonst stünde dieselbe Kilowattstunde zweimal in der Summe. Wo etwas abgezogen wurde, sagt die Zeile es („ohne Anteil der Komponenten unten”), und die Summe stimmt dann mit dem T-Konto in Auswertungen → Finanzen überein. Spaltenköpfe und Zeilen zeigen ihre Herleitung im Tooltip (Hover/Tipp). Netzbezug-Kosten und Grundgebühr stehen nachrichtlich darunter, nicht im Saldo verrechnet. Eine zusätzliche Zeile „Monatsergebnis” (im Jahr: „Jahresergebnis”) zeigt als zweite Perspektive das Haushaltsergebnis — dieselbe Zahl wie die Kachel oben; bei Regelbesteuerung steht die USt auf den Eigenverbrauch als Aufwand der PV-Anlage. Lädt ein Dienstwagen zu Hause, steht der Strom dafür als eigene Aufwandszeile „Dienstliche Ladekosten” in der Tabelle und im T-Konto (Netzanteil zum Wallbox-Tarif, PV-Anteil zum Netzbezugspreis); die Erstattung deines Arbeitgebers pflegst du als sonstigen Ertrag. Der Komponenten-Saldo bleibt davon unberührt und ist weiterhin die Kopf-Kennzahl. Die volle Finanzrechnung (T-Konto je Investition, zeitraum-fähig) und die Finanz-Prognose liegen in Auswertungen → Finanzen; der Block verlinkt direkt dorthin.
Die Kachel „Ø-Preis Netz” zeigt unter dem Preis die Arbeitspreis-Kosten (
Netzbezug × Ø-Preis) — nicht die Gesamtsumme der Stromrechnung. So geht die Division auf: kWh und € der Unterzeile ergeben den Preis darüber. Der Grundpreis steht in der Herleitung (Tipp/Hover) mit der Gesamtsumme daneben, und im Finanzen-Block darunter sind weiterhin die vollen Netzbezug-Kosten ausgewiesen. Bei einem flexiblen Tarif ist der Ø-Preis der verbrauchsgewichtete Monatsdurchschnitt; mit ihm rechnen dann auch Kosten und Eigenverbrauchs-Ersparnis dieses Monats.
Die Ergebnis-Leiter in vier Zeilen (Netto-Ertrag und Monatsergebnis rechnet eedc für Monat, Jahr und Gesamt gleich):
- Netto-Ertrag = Einspeise-Erlös + Eigenverbrauchs-Ersparnis (+ Balkonkraftwerk-Rest, + Erlös eines Geräts mit eigenem Vergütungssatz, + Sonstige Positionen) − bei Regelbesteuerung die USt auf den Eigenverbrauch. Das ist, was deine Erzeugung einbringt — dieselbe Zahl wie unter Komponenten → PV-Anlage, im PDF-Jahresbericht und im HA-Sensor.
- + Wärmepumpen- und E-Mobilitäts-Ersparnis − Stromrechnung (Netzbezug inkl. Grundgebühr) — ein Zwischenstand, den der Tooltip zeigt. Die Wärmepumpen-Ersparnis ist die Summe deiner Geräte, jedes mit seinen eigenen Angaben (alte Heizung, Preis, Zusatzkosten) und den Preisen des Monats — in Monat, Jahr und Übersicht dieselbe Zahl, auch im laufenden Monat.
- − Betriebskosten der Komponenten, die in diesem Monat schon (und noch) in Betrieb waren.
- = Monatsergebnis. Fehlt die Stromrechnung eines Monats, steht dort „—” mit dem Grund im Tooltip — eedc rechnet sie nicht als 0.
Gemessen 0 ist 0. Hat dein Zähler im Monat gemessen, aber keinen Zuwachs — etwa der Netzbezug in einem autarken Monat oder die Einspeisung bei Nulleinspeisung —, steht dort 0 kWh, und Autarkie, Stromrechnung und Ergebnis werden gerechnet (Autarkie 100 %, Stromrechnung 0,00 €). „—” mit dem Rat, einen Zähler zuzuordnen, erscheint nur, wenn wirklich keine Messung da ist. Das gilt im laufenden Monat und in einem vergangenen Monat ohne Abschluss (in einem abgeschlossenen Monat auch dort, wo der Abschluss bei Balkonkraftwerk, Speicher oder PV-Gesamtzähler 0 gespeichert hat) für Einspeisung, Netzbezug, den PV-Gesamtzähler, Speicher, Balkonkraftwerk, Wallbox und E-Auto; für Wärmepumpe und einzelne Strings noch nicht.
Der Finanz-Block-Saldo darunter (Komponenten-Tabelle) verteilt dieselben Posten auf die Komponenten. ⚑ Hast du einen Erzeuger unter Sonstiges (BHKW, Windrad, Wasserkraft), zählt sein Strom im Netto-Ertrag mit — er speist hinter denselben Hauszähler. Bewertet wird dabei das Gerät nicht (siehe §3.8). Die volle Herleitung steht in Berechnungen §3.2.
Die Erfassung eines Monats (Zählerstände, Monatsabschluss) läuft über das Formular unter Einstellungen → Daten → Monatsdaten; ein offener Monatsabschluss wird zusätzlich in der Status-Fußzeile angezeigt.
Leerer Zustand: Liegen für den Monat keine Daten vor, bietet eedc konkrete Erfassungs- und Import-Wege als Aktionskarten an.
2.4 Jahr/Gesamt
Abschnitt betitelt „2.4 Jahr/Gesamt“Die Jahr/Gesamt-Sicht fasst die Anlage über ein ganzes Jahr zusammen — vom Backend über die Monate gerechnet: Mengen und Beträge als Summe, Quoten wie Autarkie aus den Monaten, die beide Größen tragen (steht ein Monat ohne Netzbezugswert im Jahr, sagt der Tooltip „aus 8 von 9 Monaten”). Über den Selektor an der Seite — mobil über die Jahres-Leiste — wählst du das Jahr; die Kennzahlen tragen einen Trend-Pfeil zum Vorjahr.
„Gesamt” ist heute kein eigener Zeitraum, sondern steckt in einzelnen Kennzahlen. Wo eine Zahl über die volle Laufzeit gilt, sagt sie es selbst — die Kachel CO₂ kumuliert trägt den Vermerk „gesamte Historie — nicht jahresgebunden” und bleibt beim Jahreswechsel stehen. Eine Selektor-Stellung, die die ganze Seite auf die Gesamtlaufzeit umschaltet, gibt es nicht; sie steht auf der Roadmap.
Hero-Kennzahlen — die drei wichtigsten Werte prominent, je mit Trend-Pfeil zum Vorjahr:
- Autarkie (%), Spezifischer Ertrag (kWh/kWp), Netto-Ertrag (€)
Der Netto-Ertrag hier ist derselbe wie im Monat und unter Komponenten → PV-Anlage — die Erzeugungs-Größe der Ergebnis-Leiter (siehe §2.3, „Die Ergebnis-Leiter in vier Zeilen”). Das Jahresergebnis folgt derselben Regel wie das Monatsergebnis: Fehlt einem Monat die Stromrechnung, steht „—” mit dem Monat im Tooltip.
Monate ohne Monatsabschluss. Hat ein vergangener Monat noch keinen Monatsabschluss, rechnet das Jahr ihn mit den Werten aus Home Assistant (bzw. MQTT oder einem Connector) mit und sagt es über dem Vergleich: „1 Monat ohne Monatsabschluss (Sep), Werte aus Home Assistant — Übersicht und Jahresbericht zählen ihn nicht mit.” Die Übersicht, der Jahresbericht und der HA-Sensor rechnen nur mit abgeschlossenen Monaten — und nur mit solchen, deren Einspeisung und Netzbezug erfasst sind: Hat ein Import die Monatszeile ohne diese Werte angelegt (etwa nur mit Wallbox-Daten), zählen Übersicht, Jahresbericht, HA-Sensor, Auswertungen → Tabelle und der Community-Upload den Monat bei Eigenverbrauch, Autarkie und Ersparnis nicht mit (die Tabelle zeigt dort „–”), bis das Feld erfasst ist; der Daten-Checker nennt ihn („Netzbezug nicht erfasst”). Kann ein Monat gar nicht berechnet werden, nennt die Zeile ihn ebenfalls; das Jahresergebnis bleibt dann — wie bei einer fehlenden Stromrechnung — leer („—“) und nennt den Monat als fehlenden Posten. Ohne Home Assistant zeigt Cockpit → Monat einen solchen Monat erst nach dem Abschluss — MQTT-Zählerstände und Tageswerte nimmt die Monatssicht nur für den laufenden Monat, von den übrigen Quellen liefert nur ein Geräte-Connector auch vergangene Monate —, während der Verlauf hier im Jahr ihn schon vorher aus den mitgeschriebenen Werten zeigt.
Der Finanzen-Block als Komponenten-Finanz-Tabelle erscheint auch in Jahr/Gesamt.
PV-Verteilung — ein Balken, der zeigt, wohin der erzeugte Strom geflossen ist (Direktverbrauch / Speicher / Einspeisung). Daneben stehen die Kachel Grundlast SOLL/IST und der Hinweis, aus welchen Geräten die PV-Erzeugung stammt.
Energiebilanz — PV-Erzeugung, Direktverbrauch, Einspeisung, Netzbezug, dazu der Block Vergleich (IST/VJ/Ø): jede Kennzahl neben ihrem Vorjahreswert und dem Mittel der übrigen Jahre, jeweils mit Differenz. Unter „PV-Erzeugung” steht dort — wie im Monat — die Unterzeile „Wandlungsverluste …”, wenn deine Anlage Strings und einen Anlagenzähler misst: die Summe der Monate des IST-Fensters mit Wert, Prozent bezogen auf die Summe ihrer String-Zähler. Ersparnis, USt und CO₂ des Jahres rechnen ohne sie, soweit eedc sie als Wechselrichterverlust kennt (s. Monat).
Warum weicht der Gesamtverbrauch von meinem Herstellerportal ab? eedc bilanziert den Verbrauch aus deinen Werten:
Erzeugung − Einspeisung − Speicher-Ladung + Speicher-Entladung + Netzbezug. Viele Hybrid-Wechselrichter (z. B. E3DC) messen PV und Speicher DC-seitig, Einspeisung und Netzbezug aber AC-seitig — dann enthält der Gesamtverbrauch die Wandlungsverluste und liegt rund 3–5 % der Erzeugung über dem „Hausverbrauch” im Portal, das seine Verluste herausrechnet. Beide Werte stimmen: eedc zeigt, was deine Anlage liefern musste (die richtige Basis für Autarkie und Eigenverbrauchsquote), das Portal, was die Verbraucher gezogen haben. Für Ersparnis, USt und CO₂ gilt das nicht: eine im Wechselrichter verlorene Kilowattstunde hättest du ohne PV-Anlage nie gekauft. Kennt eedc die Verluste — String-Zähler und ein Anlagenzähler nach dem Wechselrichter, kein DC-gekoppelter Speicher —, rechnet es Ersparnis, USt und CO₂ mit dem Eigenverbrauch ohne sie. Details und ein Rechenrezept zum Nachprüfen stehen in der Berechnungsreferenz 3.1.
Welche Monate die Jahreszahl umfasst. Ein Monat zählt zum Jahr, sobald er Daten trägt — nicht erst, wenn du ihn im Monatsabschluss abgeschlossen hast. Das ist ein Unterschied: die Zählerstände eines Monats trägst du oft erst Wochen später nach, die Messwerte deiner Komponenten liegen längst vor. Bis dahin fehlte dieser Monat der Jahreszahl vollständig. Der Kopf des Kennzahlen-Blocks nennt sein Fenster genau dann, wenn die Kacheln mehr Monate zählen als die Vergleichstabelle darunter (
Jan–Aug (bis heute) · 5 Energie-Kennzahlen …); auch mehrere offene Monate werden so gefunden, ebenso eine Lücke mitten im Jahr. Decken sich beide, steht dort nichts — dann gibt es auch nichts zu unterscheiden.Womit sich das Jahr vergleicht — und über welche Monate. Die Energiebilanz stellt dem IST zwei Vergleichsspalten gegenüber: das Vorjahr und den Ø der übrigen Jahre. Verglichen wird über die abgeschlossenen Monate, und zwar auf allen Spalten gleich — der laufende Monat bleibt außen vor. Sonst stünden zwei Augusttage gegen einen vollen August des Vorjahrs. Auch das Vergleichsjahr wird beschnitten: im laufenden Jahr stünden sonst die bisher gelaufenen Monate gegen ein volles Vorjahr — im Juli sechs gegen zwölf, und die PV-Erzeugung sähe um fast die Hälfte eingebrochen aus, obwohl nichts passiert ist. Eine Lücke mitten im Jahr wirkt genauso: verglichen werden immer dieselben Monate, nicht „die ersten N”.
Deshalb sind Kachel und Tabelle nicht dieselbe Zahl — die Kachel zählt das Jahr bis heute, die Tabelle bis zum letzten abgeschlossenen Monat. Dass dabei die größere Zahl direkt über der kleineren steht, ist richtig und kein Widerspruch. Beide Blöcke sagen nicht nur, welchen Zeitraum sie meinen, sondern auch warum er sich unterscheidet: der Block-Kopf über den Kacheln (
Jan–Aug (bis heute)), der Kopf der IST-Spalte und der Bilanz-Block-Kopf (Jan–Jul (abgeschlossen)), dazu der ausgeschriebene Satz unter der Tabelle. Der Zusatz in Klammern erscheint nur, solange die beiden Zeiträume auseinanderfallen — bei einem abgeschlossenen Jahr fällt er weg.Steht dort weniger als ein volles Jahr, sagt die Anzeige es — am Spaltenkopf, an den Kennzahl-Kacheln (
VJ (Jan–Jul): 5.146 kWh) und als Satz unter der Tabelle („Vergleich beschnitten auf die gemeinsamen Monate: Jan–Jul”). In den Ø der übrigen Jahre geht nur ein Jahr ein, das dieses Fenster ganz abdeckt: Ist deine Anlage im Juni 2023 in Betrieb gegangen, trüge 2023 zu einem Vergleich über Jan–Jun nur einen einzigen Monat bei — dann bleibt das Jahr draußen, und die Zeile darunter zählt entsprechend („Ø aus 2 Jahren” statt 3). Hat das Vorjahr gar keinen gemeinsamen Monat, entfällt die Vergleichsspalte („—”), statt 0 zu zeigen. Bei einem abgeschlossenen Jahr mit vollständigen Daten ändert sich nichts.Bis Version 4.0.6 verglich diese Sicht das laufende Jahr mit vollen Vorjahren. Wenn deine Vorjahres- und Ø-Spalten kleiner geworden sind und die Δ-Prozente moderater ausfallen, ist das die Korrektur — deine Anlage hat sich nicht verändert.
Ebenfalls bis 4.0.6 fehlte der Jahreszahl jeder Monat ohne Monatsabschluss. Wenn deine Jahres-Erzeugung sichtbar gestiegen ist, ist das die Korrektur — die alte Zahl war zu klein. Am Beispiel einer Testanlage im August 2026: 7.703 kWh vorher, 9.547 kWh nachher, weil der volle Juli fehlte.
Effizienz-Quoten (Ring-Anzeigen):
- Autarkie = (Gesamtverbrauch − Netzbezug) / Gesamtverbrauch × 100 %
- Eigenverbrauchsquote = Eigenverbrauch / PV-Erzeugung × 100 %
Komponenten-Status — Schnellstatus aller Komponenten mit Sprung in die jeweilige Komponenten-Sicht. Wärmepumpe-, Speicher-, E-Auto- und Wallbox-Kennzahlen verwenden durchgängig dieselben Icons, Farben und Reihenfolgen wie überall in eedc.
Trend-Historie — Jahresvergleich und saisonale Muster (beste/schlechteste Monate) über alle bisherigen Jahre. Die reine Degradations-Prognose (geschätzter Leistungsrückgang pro Jahr) liegt dagegen in der Aussicht.
Speicher im Jahr — der Block erscheint, wenn im gewählten Jahr ein Speicher Bewegung hatte. Er zeigt eine Zeile je Monat (neueste zuerst) mit Ladung, Entladung, Vollzyklen, Solar-Anteil der Ladung, Auslastung und Netto-Nutzen in Euro, dazu eine Gesamtzeile und darunter einen Vergleich der beiden Saison-Fenster Sommer (Jun–Aug) und Winter (Nov–Feb).
- Auslastung = Entladung ÷ (Kapazität × Tage des Zeitraums). Sie beantwortet „wie viel von dem, was der Speicher hergäbe, nutze ich tatsächlich” — und ist anders als die Vollzyklen zwischen einem kurzen Februar und einem langen Juli direkt vergleichbar. Im laufenden Monat zählen nur die bereits abgelaufenen Tage; sonst stünde am 3. eine Zahl, die mehr über das Datum aussagt als über den Speicher. Werte über 100 % sind möglich und richtig — dann wurde mehr als eine Kapazität pro Tag durchgesetzt.
- Netto-Nutzen ist derselbe Betrag, der im Finanzen-Block desselben Monats in der Speicher-Zeile steht: die entladene Energie ersetzt Netzbezug, abzüglich der Einspeisevergütung, die sie sonst erbracht hätte. Aus dem Netz geladene Energie zählt getrennt, sie hätte nie eingespeist werden können (Details: Berechnungsreferenz 3.3).
- Leere Felder sind Absicht. Ohne gepflegte Kapazität stehen Vollzyklen und Auslastung auf „—” statt auf 0 — ein Speicher ohne Kapazitätsangabe ist ein unbekannter, kein ungenutzter; der Daten-Checker weist darauf hin. Ohne gepflegte Netzladung bleibt der Solar-Anteil leer, statt 100 % zu behaupten.
- Die beiden Saison-Fenster sind Fokus-Zeiträume, keine Aufteilung des Jahres: Frühjahr und Herbst zählen in keinem von beiden. Das steht auch unter der Tabelle.
Die Tiefe zum Speicher — „hätte mehr Kapazität etwas gebracht?” und der Sizing-Rechner — gehört nicht hierher, sondern in den Komponenten-Hub: dort steht, was über die Lebensdauer des Geräts geht, hier, was sich auf einen Zeitraum bezieht.
CO₂-Bilanz — ein eigener Block mit dem Verlauf der vermiedenen Emissionen. Das gestapelte Monats-Diagramm trennt die drei Quellen, aus denen die Ersparnis entsteht: PV/Eigenverbrauch (vermiedener Netzstrom), Wärmepumpe (vermiedene fossile Wärme) und E-Mobilität (vermiedener Kraftstoff); die Autarkie desselben Monats läuft als Linie mit. Über dem Diagramm stehen zwei Kennwerte, die sich bewusst auf verschiedene Zeiträume beziehen:
- CO₂ eingespart — die Summe des gewählten Jahres; sie ändert sich, wenn du das Jahr wechselst.
- CO₂ kumuliert — die gesamte Historie seit Inbetriebnahme; sie bleibt beim Jahreswechsel stehen. Der Kennwert sagt das auch dazu.
Wie bei jedem Block lässt sich der Verlauf über ⤢ auf Vollbild stellen und dort zwischen Diagramm und Tabelle umschalten (mit CSV-Export).
Nicht zu verwechseln mit der CO₂-Amortisation unter Auswertungen → CO₂ (§4.4). Diese Sicht hier beantwortet „wann habe ich wie viel gespart” — Zeitverlauf, nach Quelle getrennt. Die Amortisation beantwortet „wann ist die Herstellungs-CO₂ meiner Komponenten wieder eingespielt” (Lebensdauer) und rechnet deshalb immer über die gesamte Historie, nie über ein einzelnes Jahr.
Entfallen: die Social-Media-Textvorlage. Bis Version 3 konntest du über ein Teilen-Symbol im Kopf des Cockpits einen kopierfertigen Text für Social-Media-Posts erzeugen. Mit der neuen Oberfläche (v4) ist diese Funktion weggefallen; dieser Abschnitt hat sie bis Juli 2026 weiter beschrieben. Nicht gemeint ist das Teilen mit der Community — das gibt es unverändert, siehe 5. Community.
Kennzahl-Tooltips — jede Kennzahl zeigt bei Hover/Tipp Formel, eingesetzte Zahlen und Ergebnis. Bei ROI- und Amortisations-Werten kommt eine „Sicht”-Zeile hinzu, die die Bezugsbasis klärt (pro Investition vs. gesamt, Jahres-ROI vs. kumuliert, IST vs. Prognose) — eedc zeigt bewusst mehrere ROI-Sichten parallel.
2.5 Aussicht
Abschnitt betitelt „2.5 Aussicht“Die Aussicht bündelt alle vorwärtsgerichteten Analysen auf einer Seite. Über einen Horizont-Selektor wählst du, wie weit du blickst — von den nächsten Tagen bis zur langfristigen Jahresprognose.
Kurzfristig (nächste 7–14 Tage):
- Datenquelle: Open-Meteo-Wetterprognose
- Tägliche Erzeugungsschätzung auf Basis der Globalstrahlung, kalibriert mit dem eedc-Lernfaktor, sobald genug IST-Daten vorliegen
- Wettersymbole und ein Datenquelle-Kürzel je Tag (MS = MeteoSwiss ICON-CH2, D2 = ICON-D2, EU = ICON-EU, EC = ECMWF IFS, BM = best_match)
- Die Tagesbalken tragen den erwarteten kWh-Ertrag direkt am Balken (Balkenlänge = PV-Ertrag), sodass sich die Tage ohne Achsenablesen vergleichen lassen
- Solar Forecast ML (SFML) erscheint hier nicht — diese Sicht blickt 7–14 Tage voraus, SFML liefert drei. SFML wirkt im Live-Cockpit (Block Solar-Aussicht) und unter Auswertungen → Prognose
- Das Wettermodell lässt sich pro Anlage fest wählen (Einstellungen → Stammdaten → Anlage → Wettermodell); ohne Auswahl entscheidet eedc automatisch.
Stundenwerte mit IST: Steht der Tages-Picker auf heute, zeigt die Stundentabelle neben der Prognose eine Spalte PV IST mit den bereits gemessenen Stunden; die Summenzeile addiert nur das Gemessene, künftige Stunden bleiben leer. Für andere Tage entfällt die Spalte — dort gibt es kein IST.
Prognose-Vergleich / Genauigkeit: Die tiefergehende Bewertung mehrerer Prognosequellen (OpenMeteo, eedc kalibriert, Solcast, IST) mit MAE/Bias und Stundenprofilen findest du in Auswertungen → Prognose.
Langfristig:
- PVGIS-basierte Jahresprognose (Erwartungswerte oder TMY)
- Performance Ratio: historischer Vergleich IST vs. SOLL auf Basis der Global Tilted Irradiance (GTI)
- monatliche Aufschlüsselung der erwarteten Erzeugung
Degradations-Prognose: geschätzter Leistungsrückgang pro Jahr, primär aus vollständigen Jahren (12 Monate), Fallback über TMY-Auffüllung für unvollständige Jahre.
Datenkonvention: Alle Quellen der Aussicht nutzen die Backward-Slot-Konvention (Slot N = Energie aus [N−1, N)). Damit liefert IST um 06:00 noch 0 kWh, und Tagessummen passen exakt zur Stundensumme — Industriestandard (HA Energy Dashboard, SolarEdge, SMA, Fronius, Tibber).
3. Komponenten — die Was-Achse
Abschnitt betitelt „3. Komponenten — die Was-Achse“Die Komponenten-Achse zeigt jeden Gerätetyp einzeln und in der Tiefe. Unter der Hauptnavigation erscheint für jeden Typ, den deine Anlage besitzt, ein eigener Reiter. Die Reihenfolge ist einheitlich (Erzeuger, Speicher, Verbraucher); ein Reiter fehlt, solange du keine Komponente dieses Typs erfasst hast.
Mögliche Reiter: PV-Anlage · Speicher · Balkonkraftwerk · Wärmepumpe · Wallbox · E-Auto · Sonstiges.
Erfassen vs. Auswerten: Diese Achse wertet aus. Neue Geräte anlegen oder Parameter ändern tust du unter Einstellungen → Komponenten. Aus jeder Komponenten-Sicht führen Bearbeiten-Links direkt dorthin.
3.1 Gemeinsamer Aufbau je Komponente
Abschnitt betitelt „3.1 Gemeinsamer Aufbau je Komponente“Jede Komponenten-Sicht bezieht sich auf den Gesamtzeitraum (kein Datums-Selektor — zeitliche Differenzierung erledigt das Cockpit) und ist aus denselben Block-Bausteinen aufgebaut. Wie in allen Sichten kannst du die Blöcke klappen, umsortieren, fokussieren und einzelne Anzeigen parken (siehe §1.3).
| Block | Inhalt |
|---|---|
| Aktueller Status | die Kernkennzahlen des Typs (immer offen) |
| System-Struktur / Zuordnung | Aufbau und Kopplung (z. B. Wechselrichter → Module/Speicher) bzw. Herkunft der Werte — sofern für den Typ sinnvoll |
| Sub-Komponente | untergeordnete Kennzahlen (z. B. gekoppelter Speicher) — sofern vorhanden |
| Verlauf (gesamte Historie) | Zeitreihe über die komplette Laufzeit, oft mit Verteilungen und Monats-Detailtabelle |
| Vergleich | Jahresvergleich bzw. komponentenspezifische Analyse |
| Wirtschaftlichkeit | Ertrags-Zusammensetzung bzw. Kostenvergleich; ohne belastbares Modell ehrlich als „nicht bewertet” |
| Dokumente & Infos | mit dieser Komponente verknüpfte Infothek-Einträge (Verträge, Datenblätter) |
| Daten-Qualität | offene Daten-Checker-Befunde genau dieser Komponente, mit Sprung zur Reparatur-Werkbank |
| Einstellungen | Parameter und Datenquellen-Zuordnungen dieser Komponente, mit Bearbeiten-Links |
Blöcke, die für einen Typ keine Daten haben, werden ehrlich als „im Bau” / „keine Daten” markiert statt mit Platzhalter-Zahlen gefüllt. Hat eine Anlage mehrere Geräte desselben Typs (z. B. zwei Wärmepumpen), erscheint oben ein Geräte-Selektor.
Diese Achse rechnet mit abgeschlossenen Monaten — das ist der Unterschied zum Cockpit. Eine Komponenten-Sicht ist die Lebenslauf-Sicht eines Geräts: Zyklen, Wirtschaftlichkeit und Amortisation entstehen aus den Monatswerten, die du im Monatsabschluss erfasst oder importierst. Ein Gerät, das du im laufenden Monat angeschafft hast, steht hier deshalb zunächst auf Null, obwohl Cockpit → Tag und Cockpit → Monat es längst zeigen — die rechnen aus den laufenden Sensorwerten. Die Sicht sagt das auch: Über den Blöcken steht der Grund und der Weg dorthin, wo das Gerät heute schon zu sehen ist. Dasselbe gilt für Geräte, die stillgelegt oder auf inaktiv gesetzt sind.
Wo ist die „Aussicht” je Komponente? Bewusst nicht im Hub. Zeitlich-vorausschauende Sichten laufen zentral über Cockpit → Aussicht.
3.2 PV-Anlage
Abschnitt betitelt „3.2 PV-Anlage“Der PV-Reiter fasst Wechselrichter, zugeordnete Module und DC-Speicher zu einem System zusammen.
- Wechselrichter-Übersicht mit zugeordneten Modulen (System-Struktur zeigt die Topologie WR → Module/Speicher, inkl. Hinweis auf Module/Speicher ohne Zuordnung)
- String-Vergleich nach Ausrichtung (Süd, Ost, West)
- Spezifischer Ertrag (kWh/kWp) — wichtig für Vergleiche
- SOLL/IST gegen die Solarprognose; konsistente Farben (SOLL blau, IST amber, positive Abweichung grün)
- Performance Ratio auf Basis der Global Tilted Irradiance (GTI) — bei steilen Modulen und tiefer Wintersonne realistischer als auf GHI-Basis (verhindert physikalisch unmögliche PR-Werte > 1)
- Wandlungsverluste im Block „Verlauf” — eine Zeile unter dem Diagramm über die gesamte Historie, z. B. „Wandlungsverluste 36,0 kWh (5,7 %)”: wie viel die String-Zähler zusammen mehr gezählt haben als der Anlagenzähler hinter dem Wechselrichter, in Prozent der String-Summe. Hinweis an der Zeile: „Differenz zwischen der Summe der String-Zähler (vor dem Wechselrichter) und dem Anlagenzähler (dahinter). Ersparnis, USt und CO₂ rechnen mit dem Eigenverbrauch ohne diese Verluste; Bilanz, Autarkie und Eigenverbrauchsquote tragen sie weiter.” Die Zeile erscheint nur mit Anlagenzähler und einem Wert über 0; sie ist einzeln parkbar.
Bei Einzel-String-Anlagen (genau eine PV-Modul-Investition) entfällt die redundante „Stringsumme”-Zeile.
Drei Zahlen, drei Fragen — die Spalten der String-Tabelle: Performance misst jeden String gegen seine eigene Prognose; Ausrichtung und Neigung stecken also schon in der Vorgabe. Ein Nordwest-Dach mit 100 % erfüllt genau das, was für Nordwest zu erwarten war — es ist damit nicht so gut wie ein Süd-Dach mit 100 %. kWh/kWp ist die Kennzahl für den Vergleich der Dächer untereinander (dort liegt die bessere Ausrichtung vorn, auch mit weniger Modulen). Anteil zeigt das Gewicht am Gesamtertrag — hier gewinnt in der Regel die größere Fläche. Die Fußzeile summiert kWp, SOLL und IST der ganzen Anlage.
Die Modulwerte sind gemessen, wo sie gemessen sind — und gekennzeichnet, wo sie gerechnet sind. Der Block „Verlauf” zeigt seit v4.0.1 die eigenen Messwerte je Modul; bis v4.0.0 zerlegte er die Gesamterzeugung stur nach Nennleistung, wodurch ein verschatteter oder abgeschalteter String unsichtbar blieb und alle Module rechnerisch denselben spezifischen Ertrag hatten. Der Block „Vergleich” zeigt dieselben Messwerte — beide Blöcke einer Karte sagen jetzt dasselbe.
Wer nur einen Gesamt-Sensor für mehrere Strings hat, sieht in beiden Blöcken erstmals Werte, wo vorher 0 bzw. eine leere Sicht stand: die Gesamterzeugung anteilig nach Nennleistung verteilt und mit einer Herkunfts-Zeile „geschätzt (kWp-Anteil)” gekennzeichnet. Die 0 war die unehrlichere Anzeige — erzeugt wurde ja etwas.
Gemischt erfasst? Dann bleibt gemessen gemessen. Misst ein Teil der Strings selbst und ein Teil nicht, behalten die messenden Module ihren echten Wert; nur die übrigen bekommen den Rest des Gesamtwerts nach Nennleistung. Bis v4.0.1 kippte in dieser Lage die ganze Anlage auf kWp-Anteile — ein einziger Sensor-Aussetzer reichte, und die Messwerte der anderen Strings waren für den Monat verschwunden.
Solange die Werte verteilt sind, nennt eedc bewusst keinen besten und keinen schwächsten String. Eine Platzierung wäre dort nur die Reihenfolge der Nennleistungen. Wer das Ranking zurückhaben will, gibt jedem Modul einen eigenen Erzeugungs-Sensor (Einstellungen → Datenquellen).
Der Erzeugungs-Stapel im Verlauf zeigt alle Erzeuger hinter dem Zähler — Module, Balkonkraftwerk und sonstige Erzeuger je als eigenes Segment; er heißt bei mehreren Quellen „Erzeugung nach Quelle” statt „nach Modul”. So sind der Erzeugungs- und der Verwendungs-Stapel daneben summengleich; vorher stand links nur die Modul-Erzeugung und rechts die Verwendung der gesamten Erzeugung.
SOLL/IST verstehen:
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| SOLL | erwarteter Ertrag aus Standort, Ausrichtung, Neigung |
| IST | tatsächlich gemessener Ertrag |
| Abweichung | positiv = besser als erwartet, negativ = schlechter |
Typische Abweichungen: ±5 % normal (Wetter), ±10–15 % prüfen (Verschattung? Verschmutzung?), > 20 % Handlungsbedarf (Defekt? Fehlkonfiguration?).
Ohne PVGIS-Prognose entfallen SOLL, Abweichung und Performance — deine gemessenen Erträge je String, ihr Anteil am Gesamtertrag und der spezifische Ertrag (kWh/kWp) bleiben sichtbar. Eine Zeile oben sagt, dass die Prognose fehlt und wo du sie abrufst (Einstellungen → Solarprognose). Bis Version 4.0.8 blendete diese Sicht ohne Prognose alles aus, auch die Messwerte.
Im laufenden Monat zählt das SOLL nur die vergangenen Tage — steht am 4. August ein SOLL von 179 kWh statt der 1.388 kWh des ganzen Monats, ist das kein Fehler: verglichen wird der bisherige Ertrag mit dem, was bis heute zu erwarten war. Die Kachel schreibt das Fenster dazu („anteilig · 4 von 31 Tagen”); mit dem Monatsabschluss steht dort wieder der volle Monat.
3.3 Speicher
Abschnitt betitelt „3.3 Speicher“- Vollzyklen = entladene Energie ÷ Kapazität — dieselbe Zahl in Tag, Monat, Jahr, PDF und HA-Sensor. Gezählt wird die entnommene Energie (darauf zielen Hersteller-Garantien), geteilt durch die Brutto-Kapazität. Wer eine „nutzbare Kapazität” gepflegt hat, findet sie beim Wirkungsgrad wieder, nicht hier (Berechnungen §3.3).
- SoC-Hübe (Energieprofil-Tagestabelle, optionale Spalte) — die zweite, andere Zahl: sie summiert die tatsächlichen Ladestands-Bewegungen (ein voller Hub 0→100→0 = 1). Wer den Speicher zwischen 10 und 90 % fährt, sieht hier 0,8 pro Hub. Sie braucht einen SoC-Sensor und ist ausschließlich aus dem stationären Speicher-SoC gebildet; E-Auto-SoC ist zuverlässig ausgeschlossen.
- Effizienz = Entladung / Ladung × 100 % (durchgängig cyan)
- Wirkungsgrad-Hinweis — liegt der gemessene Wirkungsgrad mehr als 5 Prozentpunkte unter dem gepflegten Wert, sagt der Speicher-Block das. Das ist nicht automatisch Alterung. Bei einem AC-gekoppelten Speicher enthält die Messung die Wandlung des Batterie-Wechselrichters, sofern Ladung und Entladung hausseitig gezählt werden — dann beschreibt der Wert die Messstelle und nicht den Speicher (siehe Typ-spezifische Parameter). Sonst kommen als Ursache Speicher-Alterung oder die erfassten Mengen in Frage. ⚠ In Auswertungen → ROI steht dieser Hinweis bewusst nicht: dort rechnet eedc mit der Messung, sobald es eine gibt — der gepflegte Wert geht in diese Sicht gar nicht ein. Er zählt für die Tages-Vorschau „Speicher voll um”, für Größerer Speicher? und für die HA-Sensoren.
- Arbitrage-Analyse (wenn aktiviert): Netzladung zu günstigem Strom, Entladung bei hohem Preis, Arbitrage-Gewinn
- Wirkungsverluste (Opportunitätskosten) — was der Roundtrip-Verlust (Ladung − Entladung) wert gewesen wäre. Bewertet wird er nach Herkunft der Ladung: Der Anteil, der aus PV kam, mit der entgangenen Einspeisevergütung, der Anteil aus dem Netz mit deinem Bezugspreis. Deshalb kann derselbe Verlust je nach Ladeverhalten das Vier- bis Fünffache kosten. ⚠ Der Netz-Anteil ist bei 100 % gedeckelt, und das kann er auch bei sauberen Daten erreichen: Der Netzladungs-Zähler zählt brutto, die Tages-/Monats-Ladung dagegen netto — lädt und entlädt dein Speicher in derselben Stunde, heben sich die beiden darin gegeneinander auf. Greift die Grenze, nennt der Formel-Tooltip der Zeile den Grund; die Zahl ist dann eine Obergrenze, keine stille Annahme.
- „Hätte mehr Kapazität geholfen?” (Block Wirtschaftlichkeit) — die Sizing-Frage, beantwortet aus deinen Stundenwerten. Siehe unten.
- „Größerer Speicher?” (eigener Block) — die Anschlussfrage wie viel und zu welchem Preis, mit Schieberegler. Siehe unten.
Verlauf und Vergleich zeigen dieselbe Rechnung wie die Kennzahlen oben: Die Vollzyklen je Monat sind entladene Energie ÷ Kapazität und ergeben zusammen die Kachel Vollzyklen; Ladung, Entladung und Netzladung je Monat ergeben die Summen, mit denen die Kacheln und die Arbitrage-Analyse rechnen.
Hätte mehr Kapazität geholfen?
Abschnitt betitelt „Hätte mehr Kapazität geholfen?“Die Auswertung zählt nicht einfach, wie viel Strom ins Netz ging, während der Speicher voll war. Diese Zahl steht zwar da — aber ausdrücklich als Obergrenze, denn sie überschätzt den Nutzen systematisch: Zusätzliche Kapazität bringt nur dann etwas, wenn der Speicher vor dem nächsten Sonnenaufgang auch leer läuft. Tut er das nicht, hätte ein größerer Speicher morgens bloß mehr Restladung — und niemand hätte sie abgenommen.
An einer echten Anlage gemessen: zwölf Junitage, 471 kWh Einspeisung bei vollem Speicher, aber kein einziges Leerlaufen in der Nacht ⇒ Nutzen 0 kWh. Im Winter kehrt es sich um: dort läuft der Speicher jede Nacht leer, es kommt nur kaum Überschuss an, den er aufnehmen könnte.
Deshalb zeigt der Block drei Zahlen nebeneinander:
- Nutzbares Zusatzpotential — was ein größerer Speicher wirklich zusätzlich durchgesetzt hätte (je Lade-Entlade-Zyklus das Minimum aus Überschuss und nächtlichem Bedarf)
- Überschuss bei vollem Speicher — die Obergrenze, nicht der Ertrag
- Nächte mit leerem Speicher — die eigentliche Begrenzung
Dazu eine Grafik mit drei Spuren über dieselbe Monatsachse:
- Ladestand über den Monat — ein Balken je Monat zeigt, wo dein Speicher in acht von zehn Stunden stand; die Linie darin ist der typische Wert. Die kurzen Striche am oberen und unteren Rand sind die Anschläge: wie oft er voll (≥ 95 %) bzw. leer (≤ 5 %) war. Erst wenn im selben Monat beide Striche breit sind, ist mehr Kapazität eine ernsthafte Überlegung — oben angeschlagen heißt „Überschuss ging ins Netz”, unten „die Nacht wurde zugekauft”.
- Durchsatz je Monat — Vollzyklen, also entladene Energie geteilt durch die Kapazität. Ohne sie sieht ein Speicher, der dreimal am Tag durchfährt, aus wie einer, der stillsteht: der Ladestand allein zeigt Zustände, keine Umsätze. Der Wert kann über 100 % der Kapazität liegen, und das ist korrekt.
- Ladung aus dem Netz — erscheint nur, wenn es sie gab. Netzladung füllt den Speicher ohne Sonne; solche Monate beantworten die Frage nach mehr Kapazität nur eingeschränkt. Der Anteil ist eine Obergrenze: innerhalb einer Stunde trennt kein Zähler, was ins Haus und was in den Akku ging.
Warum keine Ampelfarben? Ein voller Speicher ist nicht „gut” und ein leerer nicht „schlecht” — die Aussage entsteht erst aus beidem zusammen. Eine grüne Färbung für „immer voll” würde ausgerechnet den Zustand belohnen, in dem Überschuss verschenkt wird.
Mehrere Speicher: Den Ladestand erfasst eedc für die Anlage als Ganzes. Die Auswertung gilt dann für alle Speicher zusammen, nicht je Gerät — die Sicht weist darauf hin. Gezählt werden dabei nur die heute laufenden Speicher: Ein Gerät, das du deaktiviert (Häkchen „Aktiv” entfernt) oder mit Stilllegungsdatum versehen hast, bleibt in der Historie, zählt aber nicht mehr zur Kapazität, mit der hier gerechnet wird.
Größerer Speicher? — der Sizing-Regler
Abschnitt betitelt „Größerer Speicher? — der Sizing-Regler“Der Block daneben beantwortet die Anschlussfrage: wie viel mehr, und lohnt es sich? Du ziehst einen Regler zwischen 50 % und 200 % deiner heutigen Kapazität; eedc lässt daraufhin deine echten Stundenwerte noch einmal durchlaufen — dieselbe Sonne, derselbe Verbrauch, nur ein anders großer Speicher.
Angezeigt werden:
- Netto-Nutzen pro Jahr — gesparter Netzbezug minus der Einspeisung, die dafür entfällt. Ein größerer Speicher senkt beides; nur den Bezug zu rechnen wäre eine Überschätzung (an der Referenzanlage 67 € statt 49 €).
- Netzbezug — wie viel weniger (oder mehr) aus dem Netz gekommen wäre.
- Amortisation — wie lange die Mehrkosten brauchen, bis sie wieder hereinkommen. Zugrunde liegt ein Richtwert von rund 500 € je kWh Nachrüstung. Kennst du deinen Preis, trage ihn im Feld neben dem Regler ein — die Rechnung nimmt dann deine Zahl. Das lohnt sich: An dieser Zahl hängt die Aussage „das rechnet sich nicht”, und wer günstiger nachrüstet, bekam vorher eine deutlich zu lange Amortisationsdauer angezeigt (3,2 kWh für 1.000 € statt der angenommenen 1.600 € — Faktor 1,6). ⚠ Der Wert wird nicht gespeichert: Er gehört zu dieser einen Überlegung, nicht zum Gerät. Nach einem Seitenwechsel steht wieder der Richtwert da.
- Kurve über alle Größen — flacht sie nach rechts ab, ist dein Speicher bereits groß genug. Die Null-Linie ist deine heutige Kapazität.
Womit gerechnet wird. Nicht mit der Kapazität vom Typenschild, sondern mit der, die dein Speicher im Alltag wirklich bewegt — eedc leitet sie aus dem Verlauf deines Ladestands ab. ⚠ Das ist kein Gerätemangel: Reserven, Ladestrategie, Leistungsgrenzen und Standby gehören dazu. Mit der Zahl vom Typenschild fällt die Rechnung systematisch zu optimistisch aus (an einer echten Anlage: −17,5 % Abweichung beim Netzbezug statt −5,4 %). Lässt sich die Basis nicht ableiten, rechnet eedc mit den gepflegten Parametern und sagt es. Grundlage sind dabei nur die heute laufenden Speicher — ein stillgelegtes oder deaktiviertes Gerät bleibt in der Historie, zählt aber nicht zur Basis, denn die Frage „lohnt sich ein größerer?” steht auf dem Speicher, der jetzt bei dir steht.
Und der Block sagt, woran ein Unterschied liegt. Unter Wie groß ist Ihr Speicher wirklich? stehen die gepflegte nutzbare Kapazität und die gemessene nebeneinander, dazu der Ladestands-Bereich, in dem dein Speicher lebt, und an wie vielen Tagen er voll bzw. leer wurde. Daraus folgt die Unterscheidung:
- Voll geladen, trotzdem weniger Durchsatz ⇒ Ladeverluste. Gegen Ende der Ladung nimmt ein Speicher viel Energie auf, die den Ladestand kaum noch bewegt. Deine gepflegte Zahl ist richtig, die kleinere beschreibt den Durchsatz.
- Nie voll geladen ⇒ deine Ladestrategie. Dann ist die kleinere Zahl kein Verlust; falls das nicht gewollt ist, prüfe die gepflegte nutzbare Kapazität in den Einstellungen der Komponente.
Deine gepflegte Zahl wird nie überschrieben. Sie trägt eine Absicht — wer bewusst nur bis 80 % lädt, hat das so gewollt. eedc erklärt den Unterschied, statt ihn zu „korrigieren”.
Was die Simulation nicht kann: Sie kennt nur das Wetter, das war, und dein Verbrauchsverhalten — und das ist bereits auf deinen jetzigen Speicher eingespielt (Lastverschiebung). Sie ist damit belastbarer als ein generisches Sizing-Tool, weil sie deine Saisonalität trägt, aber sie ist keine Vorhersage. Dieser Hinweis steht immer neben der Zahl. Unter etwa 180 Tagen Historie sagt eedc zusätzlich, dass die Aussage noch nicht trägt — ein halbes Jahr deckt Sommer und Winter ab, und genau dazwischen liegt der Nutzen eines Speichers.
3.4 Wärmepumpe
Abschnitt betitelt „3.4 Wärmepumpe“Kennzahl-Reihenfolge (durchgängig gleich über Cockpit, diesen Reiter und die Auswertungen):
- JAZ (Jahresarbeitszahl) — Wärme ÷ Strom über den Zeitraum (orange)
- Wärme (kWh) — erzeugte Heizwärme + Warmwasser (rot)
- Strom (kWh) — verbrauchter Strom der Wärmepumpe (gelb)
- Ersparnis (€) — gegenüber der Alternative (Gas/Öl) (grün)
Zusätzlich: JAZ Heizen / JAZ Warmwasser getrennt (nur wenn du Strom je Funktion getrennt misst — sonst steht dort der Grund statt einer Zahl), Saison-/Monatsvergleich, Detailtabellen mit JAZ pro Monat sowie — optional pro Wärmepumpe — die Kompressor-Starts (über einen kumulativen Zähler-Sensor).
Verlauf und Monatstabelle zeigen dieselbe Rechnung wie die Kennzahlen oben: Strom, Heizung, Warmwasser und Wärme je Monat ergeben zusammen die Kacheln. Misst das Gerät kein Warmwasser für sich, heißt die Fläche „Wärme” und trägt die ganze Wärme — auch bei einem gemeinsamen Wärmezähler für Heizung und Warmwasser. Die erwartete Heizsaison in Cockpit → Aussicht entsteht aus denselben Monatswerten.
JAZ vs. COP: Für Perioden-Kennzahlen nutzt eedc durchgängig JAZ (ggf. periodenanteilig). COP bleibt technischen Backend-Berechnungen vorbehalten.
Anschaffungsdatum-Filter: Aggregate (JAZ, Wärme, Strom, Ersparnis) ignorieren Monatsdaten vor dem Anschaffungsdatum. Wechselst du z. B. von der WP-eigenen Strommessung auf einen Shelly-Zähler, bleiben alte Werte historisch erhalten, verfälschen aber die aktuelle JAZ nicht.
3.5 E-Auto
Abschnitt betitelt „3.5 E-Auto“- Gefahrene Kilometer im Zeitraum
- Verbrauch (kWh)
- Ladequellen-Aufteilung — PV-Ladung, Netz-Ladung (zu Hause), externe Ladung (unterwegs); unter dem PV-Anteil steht „davon aus dem Speicher”, wenn ein Speicherzähler existiert (Strom aus dem Hausakku zählt als eigener Strom, ist aber kein Direktverbrauch aus der PV)
- Kostenersparnis gegenüber Benziner/Diesel — auf Basis echter monatlicher Benzinpreise aus dem EU Weekly Oil Bulletin (fehlt ein Monatspreis: der am E-Auto eingetragene Benzinpreis (€/L), sonst 1,65 €/L — das Feld ist nicht vorbelegt, ein geleertes Feld bleibt leer). Abgezogen wird der Strom der ganzen Ladung: die Netz-Ladung zu ihrem Preis, die PV-Ladung zu dem Preis, mit dem eedc sie schon als Eigenverbrauch gutschreibt — sonst zählte dieselbe Kilowattstunde zweimal. Der PV-Anteil zeigt, woher der Strom kam; er ist kein eigener Geldbetrag
- V2H-Entladung (wenn aktiviert)
Externe Ladung: Kopf, Verlauf, Tabelle und Jahresvergleich zeigen dieselben Werte — je Monat das Paar (kWh, €) mit den höheren Kosten aus dem, was am Auto erfasst ist, und dem Anteil an einer externen Ladung an der Wallbox-Zeile (Altbestand). Haben beide Seiten dieselben Kosten (etwa extern am Auto ohne Kosten erfasst), zählt die größere Menge (Berechnungen §3.4).
In der Monatstabelle steht ein Monat, in dem das Auto nur einen Anteil am Rest der Wallbox bekommt, als eigene Zeile „aus Wallbox-Rest” (ohne km) — so ergibt die Tabelle die Kachel „Heimladung”. Liegt an „Heim: gesamt” ein Ladezähler je Auto (etwa evccs „Ladevorgänge: Energie [Fzg.]”), steht je Monat „aus n Ladevorgängen” dabei, und wie viele davon die Wallbox nicht voll gezählt hat.
Wo wird die Heimladung erfasst — Wallbox oder E-Auto? Beides ist möglich, und es zählt nichts doppelt. Die Wallbox misst die Summe aller Ladungen an ihr. Hat ein Auto eine eigene Messung („Heim: PV”, „Heim: Netz” oder „Heim: gesamt”, auch 0), trägt es diese — auch neben der Wallbox. Der Rest der Wallbox geht nach Kilometern an die privaten Autos ohne eigene Messung; gibt es keines, zählt er nur als Verbrauch (Gäste, Verluste). Ein Dienstwagen mit eigener Messung zählt dienstlich und fehlt im Rest. Ohne Wallbox (z. B. Schuko-Lader) erfasst du die Heimladung direkt am E-Auto. Km, Verbrauch, externe Ladung und V2H stehen immer am E-Auto. Mehr in Berechnungen §3.4.
3.6 Wallbox
Abschnitt betitelt „3.6 Wallbox“- Geladene Energie (kWh) — die Messung dieser Wallbox, also alles, was an ihr geladen wurde (auch Gäste und Dienstwagen)
- Ladevorgänge (Anzahl)
- Durchschnittliche Lademenge
- PV-Anteil der Ladungen
Ersparnis und Amortisation rechnen dagegen nur mit der privaten Heimladung — Gast und Dienstwagen sind keine Ersparnis. Hast du mehrere Wallboxen, zeigt jede Karte ihre eigene Messung; Kosten, Ersparnis und Amortisation einer Karte sind ihr Anteil nach dieser Messung, gerechnet gegen ihre eigenen Anschaffungskosten. Die Karte einer dienstlichen Wallbox trägt keine private Ersparnis und sagt das dazu; ihre Ladekosten stehen im Cockpit.
3.7 Balkonkraftwerk
Abschnitt betitelt „3.7 Balkonkraftwerk“- Erzeugung (kWh)
- Eigenverbrauch (kWh) — der Anteil des Balkonkraftwerks an der Bilanz am Hauszähler: Liefert es 10 % der Erzeugung hinter dem Zähler, trägt es 10 % des Eigenverbrauchs. Einen eingetragenen Eigenverbrauch nimmt eedc nur in einem Monat ohne Erzeugung. Ohne Zählerzeile im Monat (kein Einspeise-/Bezugszähler) ist er nicht ableitbar und steht im Verlauf als „—”
- Einspeisung (kWh, = Erzeugung − Eigenverbrauch, in der Regel unvergütet)
- optional: gekoppelte Speicher-Nutzung (Ladung/Entladung)
Verlauf und Vergleich zeigen dieselbe Rechnung wie die Kennzahlen oben: Die Monate im Diagramm und in der Tabelle ergeben zusammen die Erzeugung und den Eigenverbrauch der Kacheln, und die Eigenverbrauchsquote im Jahresvergleich entsteht aus denselben Monatswerten. Auch die Einspeisung der Kachel ist die Summe der Monate, und die Eigenverbrauchsquote zählt nur Monate, in denen eedc den Eigenverbrauch ableiten kann — ein Monat ohne Zählerdaten der Anlage ist „nicht bewertbar” und geht weder als Einspeisung noch in den Nenner der Quote ein.
Dieselbe Ersparnis im T-Konto: Cockpit → Monat → T-Konto, Zeile „Balkon — Eigenverbrauch-Ersparnis”, rechnet mit demselben Anteil am Eigenverbrauch wie dieser Reiter — nicht mit der ganzen Erzeugung — und beide mit dem Preis der Eigenverbrauchs-Ersparnis des Monats (bei dynamischem Tarif der Ø der Stunden, in denen du selbst verbraucht hast). Trägt ein Balkonkraftwerk PV-Module als Kinder, tragen die Kinder die Erzeugung, und die Balkon-Zeile entfällt.
Ohne eigenen Zähler ist die Erzeugung geschätzt: Hat das Balkonkraftwerk keinen eigenen Erzeugungs-Sensor, zeigt der Reiter seinen Anteil am PV-Gesamtzähler der Anlage nach kWp — dieselbe Zahl wie das Cockpit — und kennzeichnet ihn als „geschätzt (kWp-Anteil)”. Hängen PV-Module an dem Balkonkraftwerk, steht seine Erzeugung bei diesen Modulen; der Reiter nennt dann 0 und sagt das dazu.
3.8 Sonstiges
Abschnitt betitelt „3.8 Sonstiges“Für sonstige Erzeuger — ein BHKW, ein Windrad, eine kleine Wasserkraftanlage — und sonstige Verbraucher mit komponentenspezifischen Kennzahlen.
Bei einem Verbraucher zeigen Verlauf und Vergleich dieselbe Rechnung wie die Kennzahlen oben: Der Verlauf stapelt je Monat den Bezug aus PV und aus dem Netz; was sich nicht danach aufteilen lässt — etwa weil das Gerät nur einen Verbrauchszähler hat —, steht als Balken „nicht aufgeteilt” darüber. Zusammen ergeben die Monate den Verbrauch der Kachel.
Energetisch zählt ein sonstiger Erzeuger voll mit: Er speist hinter deinen Hauszähler, und der misst die Summe aller Erzeuger dahinter. Seine Kilowattstunden stehen deshalb in Eigenverbrauch, Autarkie und Eigenverbrauchsquote.
Finanziell bewertet eedc ihn nicht selbst — du sagst seinen Ertrag an. Am Gerät gibt es dafür das Feld „Ertrag/Jahr (€)”, daneben die Betriebskosten; beides fließt in ROI und Amortisation. Solange du nichts einträgst, steht dort „nicht bewertet” statt einer Null. ⚑ Der Grund ist nicht, dass eedc zu wenig über dein Gerät wüsste, sondern dass es sonst zweimal zählen würde: der Ertrag, den du angibst, und eine zusätzlich gerechnete Eigenverbrauchs-Ersparnis wären derselbe Nutzen. Deshalb gibt es genau eine Stelle dafür.
⚠ Sichtbar wird das an der Eigenverbrauchs-Ersparnis: Sobald ein sonstiger Erzeuger mitliefert, heißt sie im T-Konto „PV-Eigenverbrauch-Ersparnis”, und der Tooltip sagt dazu, dass sein Eigenverbrauch darin enthalten ist — deshalb bekommt das Gerät daneben keine zweite Zeile. Die beiden Zahlen lassen sich dann bewusst nicht ineinander umrechnen (der Betrag ist um die Anteile von Speicher und Balkonkraftwerk gekürzt, die eigene Zeilen haben), und eedc zeigt deshalb auch keine Multiplikation an, die nicht aufginge.
Abgabe an Dritte — der dritte Weg (seit 05.09.2026)
Abschnitt betitelt „Abgabe an Dritte — der dritte Weg (seit 05.09.2026)“Gibst du Strom an andere ab — Mieterstrom, Allgemeinstrom, ein Nachbarhaus —, dann kennt eedc dafür jetzt einen eigenen Weg. Hinter deinem Hausanschluss wird eine Kilowattstunde auf drei Arten los: Du verbrauchst sie selbst, du speist sie ins Netz ein, oder du gibst sie an Dritte ab. Für den dritten Weg gibt es unter Sonstiges die Kategorie „Abgabe an Dritte” mit dem Feld „Abgabe (kWh)” — das ist der Zähler an der Übergabestelle, kumulativ oder als Tagessensor. eedc zieht diese Menge vom Eigenverbrauch ab; sie zählt weder als Eigenverbrauch noch als Netz-Einspeisung. Autarkie, Eigenverbrauchsquote, Eigenverbrauchs-Ersparnis und CO₂ folgen daraus — und die Zeile „Abgabe an Dritte” steht in Cockpit → Monat/Jahr, im Cockpit-Block Sonstiges – Abgabe an Dritte und in den Berichten. Der Erlös bleibt dein Feld „Erlös (€)”; die Abrechnung an die Abnehmer ist nicht Sache von eedc.
⚑ Hattest du das Gerät bisher als Erzeuger angelegt (mit Einspeise-Zähler und Erlös), stellst du die Kategorie um und ordnest den Zähler als „Abgabe” zu — eedc verschiebt nichts von allein. Der Daten-Checker weist auf Erzeuger hin, die so aussehen.
⛔ Was eedc bei Abgabe an Dritte weiterhin nicht kann
Abschnitt betitelt „⛔ Was eedc bei Abgabe an Dritte weiterhin nicht kann“Ohne Zähler an der Übergabestelle gibt es keine Abgabe — eedc schätzt keinen Anteil. Versorgt dieselbe Anlage dein Haus und die Abnehmer, ohne dass die Übergabe gemessen wird, bleibt es bei der bisherigen Grenze: Was du abgegeben hast, erscheint dann als dein Eigenverbrauch, und welcher Anteil überhaupt wo zählt, entscheidet dein Messkonzept, nicht eedc. Eine zweite Anlage ist nur dann der richtige Weg, wenn der Erzeuger einen wirklich getrennten Zählpunkt hat und deinen Haushalt gar nicht versorgt.
Was „nicht bewertet” heißt und was nicht. Nicht bewertet wird das Gerät: keine eigene Ertrags-Zeile, keine Wirtschaftlichkeit, kein CO₂-Urteil — dafür gibt es „Ertrag/Jahr”. Sein Strom dagegen zählt in der Bilanz deiner Anlage voll mit, und zwar auf beiden Seiten: als Menge (Eigenverbrauch, Autarkie, EV-Quote) und als Geld (Eigenverbrauchs-Ersparnis, Einspeise-Erlös). Das ist kein Widerspruch — die Kilowattstunde hat Netzbezug ersetzt oder wurde vergütet, unabhängig davon, ob eedc beurteilen kann, ob sich das Gerät gelohnt hat.
Ein Erzeuger mit eigenem Vergütungssatz — etwa eine Erweiterung mit einem neuen EEG-Satz — trägt sein Geld über das Feld „Einspeise-Erlös (€)” bei Sonstiges/Erzeuger (siehe Einstellungen). Dieser Betrag steht so im T-Konto, wie du ihn gepflegt hast; eedc rechnet ihn nicht nach, denn der Satz deiner Anlage ist ein anderer. Ohne gepflegten Betrag erscheint keine eigene Zeile — die eingespeisten Kilowattstunden sind dann bereits im Einspeise-Erlös der Anlage bewertet.
⚠ Bei Abgabe an Dritte gilt der Absatz oben NICHT. Was du abgibst, ist weder dein Eigenverbrauch noch deine Netz-Einspeisung — die abgegebenen Kilowattstunden tragen deshalb in keiner der beiden Geld-Größen etwas bei. Ihr Geld ist allein dein Feld „Erlös (€)” am Gerät. Pflegst du es nicht, bleibt der Strom ohne Bewertung, und die ROI-Zeile des Geräts sagt „nicht bewertet” — dafür gibt es ersatzweise „Ertrag/Jahr”.
Im T-Konto heißt die Zeile so wie in der Bilanz: „{Gerät} — Abgabe an Dritte”, nicht „Einspeisung”. Das ist Absicht — du sollst dieselbe Sache nicht unter zwei Namen suchen müssen. Bei einem Sonstiges/Erzeuger steht dort weiterhin „— Einspeisung”, denn der speist tatsächlich ins Netz.
⚑ CO₂ bleibt beim sonstigen Erzeuger ebenfalls ohne Bewertung: Ein Verbrenner emittiert, statt einzusparen, und für eine Anlage ohne Brennstoff fehlt der belastbare Vergleichswert.
Verbrauchszähler (Gas, Wasser, Heizöl …) sind die dritte Art unter Sonstiges. Sie zeigen den aktuellen Zählerstand, den Stand zu Beginn der Aufzeichnung und den Verbrauch je Monat — und sonst nichts: Wirtschaftlichkeit steht dort ausdrücklich auf „nicht bewertet”, weil Gas- und Wasserkosten Haushaltskosten sind und nicht in die Rechnung der PV-Anlage gehören. Wo du sie außerdem findest:
| Sicht | Was dort steht |
|---|---|
| Cockpit → Live, Block Auf einen Blick | Aktueller Stand + Veränderung heute |
| Cockpit → Tag / Monat / Jahr, Block Zählerstände | Stand am Anfang und Ende des Zeitraums, die Differenz, der Verlauf |
| Komponenten → Sonstiges | Stand und Verbrauch über den Gesamtzeitraum, Verbrauch je Monat |
| Auswertungen → Tabelle | Eine Spalte je Zähler — im Spalten-Wähler unter „Zählerstände”, nicht vorausgewählt |
Die Spalten-Fußzeile bleibt bei Zählerständen leer, und das ist Absicht: Ein Zählerstand ist eine Bestandsgröße und summiert sich über nichts. Zwei Gaszähler mit 12.345 und 8.900 ergeben nicht 21.245. Was sich addieren lässt, ist die Differenz — und die steht ohnehin schon in jeder Zeile.
4. Auswertungen — die Wie-Achse
Abschnitt betitelt „4. Auswertungen — die Wie-Achse“Die Auswertungen bündeln die auswertenden Gesamtsichten quer über die Zeit. Über Sub-Reiter erreichst du:
Finanzen · ROI · Prognose · CO₂ · Tabelle
Beim Öffnen landest du auf Finanzen.
4.1 Finanzen
Abschnitt betitelt „4.1 Finanzen“Die Finanz-Sicht ist der Ort für Erlöse, Einsparungen, Kosten und die Amortisation — hierher ist auch der monatliche Finanz-Abschluss (T-Konto) aus dem alten Monatsbericht gezogen, jetzt zeitraum-fähig, sowie die frühere Finanz-Prognose.
- Einspeiseerlös = vergütete Einspeisung × Einspeisevergütung. Bei Anlagen mit aktivem §51-Schalter sind die in Negativpreis-Stunden eingespeisten kWh abgezogen — auch im Kennwert und in der Werte-Tabelle, nicht nur im T-Konto darunter (bis v4.0.0 stand derselbe Erlös mit zwei Zahlen auf einer Seite).
- Eingesparte Stromkosten = Eigenverbrauch × Bezugspreis — über alle Erzeuger hinter deinem Hauszähler: PV, Balkonkraftwerk und ein Erzeuger unter „Sonstiges” (BHKW, Windrad, Wasserkraft). Was er selbst verbraucht, hat Netzbezug ersetzt und steht deshalb in derselben Zahl wie die Kilowattstunden daneben — Menge und Betrag passen zusammen. ⚑ Bewertet wird trotzdem nicht das Gerät: Die Wirtschaftlichkeit eines sonstigen Erzeugers steht weiterhin auf „nicht bewertet”, und sein Ertrag wird am Gerät als „Ertrag/Jahr” gepflegt (siehe §3.8). eedc kennt seinen Brennstoff nicht und trifft über ihn kein Urteil.
- USt auf Eigenverbrauch — nur bei Regelbesteuerung (Stammdaten). Sie ist im „Netto-Ertrag (PV)” bereits abgezogen und in der Werte-Tabelle über den Spalten-Wähler als eigene Spalte einblendbar. Als Jahresgröße (Selbstkosten je kWh aus Investitionssumme und Jahresertrag) hat sie kein Tages-Pendant — die Summe der Tageszeilen ergibt beim Netto-Ertrag dann nicht exakt den Monatswert.
- Sonstige Positionen — frei erfassbare Kosten und Erlöse je Monat (Reparaturen, Wartung, sonstige Erträge); sie fließen als eigene T-Konto-Zeilen in die Summen ein
- Grund- und Zählergebühren — separat ausgewiesen
- Netto-Einsparung = Erlöse + Einsparungen − Kosten
Eine Ergebnis-Leiter, wortgleich in KPI, Charts, Ø-Karte, CSV und Werte-Tabelle: „Netto-Ertrag (PV)” = Einspeiseerlös + Eigenverbrauchs-Ersparnis (+ Balkonkraftwerk-Rest, + Erlös eines Geräts mit eigenem Satz, + Sonstige Erträge − Sonderkosten), bei Regelbesteuerung abzüglich der USt auf den Eigenverbrauch — ohne Netzbezug-Kosten und ohne Wärmepumpe/E-Mobilität. „Gewinn/Verlust (Haushalt)” ist die Ergebniszeile des T-Kontos: das Monats- bzw. Jahresergebnis in Kontenform (zusätzlich Wärmepumpen-/E-Mobilitäts-Ersparnis, abzüglich Stromrechnung und Betriebskosten). Die Leiter steht in §2.3 und im Glossar; jede Zeile trägt ihre Herleitung im Tooltip. Überall dieselbe Zahl: auch die Werte-Tabelle (Auswertungen → Tabelle) und Auswertungen → Finanzen zeigen den Netto-Ertrag mit den Sonstigen Positionen (seit Oktober 2026; vorher fehlten sie in der Tabelle, und die Finanz-Sicht rechnete sie selbst dazu). Sonstige Erträge und Sonderkosten stehen daneben als eigene Posten — als Bestandteil, nicht als Zuschlag.
- T-Konto — Erlöse und Einsparungen den Kosten gegenübergestellt, mit Vorjahresvergleich (Δ). Auf Mobilgeräten als 2-Spalten-Layout (Label | Wert + Vorjahr + Δ).
- Amortisations-Fortschritt — wie viel % der Investition bereits zurückgeflossen sind (kumuliert, nicht der ROI pro Jahr)
Mehrkosten-Ansatz für Investitionen:
- PV-System: volle Kosten (keine Alternative)
- Wärmepumpe: Kosten minus Gasheizung (konfigurierbar); optional plus jährliche Zusatzkosten der Alt-Heizung (Schornsteinfeger, Wartung, Gaszähler-Grundpreis) und ein monatlich gepflegter Gaspreis (verhindert, dass ein Tarifwechsel rückwirkend die ganze Historie ändert)
- E-Auto: Kosten minus Verbrenner (konfigurierbar)
Zwei Amortisations-Sichten: Hier siehst du den kumulierten Fortschritt (Σ Erträge / Investition). Unter Auswertungen → ROI dagegen den ROI pro Jahr (jährliche Einsparung / Investition) — das Cockpit zeigt keine Rendite. Beide sind korrekt, aber für verschiedene Zwecke — der „Sicht”-Tooltip an jeder Anzeige erklärt die Bezugsbasis.
4.2 ROI
Abschnitt betitelt „4.2 ROI“Zwei klar getrennte Sichten statt vieler paralleler ROI-Zahlen ohne Bezug:
Amortisationskurve — X-Achse Zeit, Y-Achse kumulierte Einsparung vs. Investition, mit Break-Even-Punkt.
Mit Kalenderjahr (Forum-Wunsch Radiocarbonat): Neben der Dauer steht das voraussichtliche Break-Even-Jahr — in der Kachel „Amortisation”, unter der Kurve und als X-Achsen-Beschriftung (Kalenderjahre statt Jahres-Index). Die Kurve beginnt mit dem frühesten Anschaffungsjahr deiner Komponenten; ohne gepflegtes Anschaffungsdatum bleibt es beim Jahres-Index.
Gewachsene Anlagen zeigen eine Treppe: Jede Komponente zählt ihre Kosten und ihre Einsparung erst ab ihrem eigenen Anschaffungsjahr — die Investitionslinie steigt bei jeder Anschaffung eine Stufe, sonstige Ausgaben (Reparatur) heben sie im Jahr der Buchung, sonstige Erträge (Förderung) senken sie dort. Das Break-Even-Jahr ist das erste Jahr, ab dem die Einsparung dauerhaft über der Investition liegt; die Dauer in Jahren daneben rechnet weiter mit der heutigen Jahres-Einsparung und ist deshalb bei einer über Jahre gewachsenen Anlage kürzer als der Abstand zum Break-Even-Jahr. Ein PV-System (Wechselrichter mit Modulen und Speicher) hat eine gemeinsame Einsparung: ein später ergänztes Modulfeld stuft die Kosten, die Einsparung des Systems läuft ab seiner ersten Komponente.
Zwei Amortisations-Kacheln, die sich ergänzen (neu, nach dem V4-Flip zurückgeholt):
| Kachel | Was sie sagt | Woher die Zahl kommt |
|---|---|---|
| Amortisation | „in 9,2 Jahren” | Modell — deine relevanten Kosten geteilt durch eine hochgerechnete Jahres-Einsparung |
| Amortisations-Fortschritt | „40,0 % · noch 7.200 € · voraussichtlich 2030” | Messung — die Erträge, die deine Anlage seit Inbetriebnahme tatsächlich erwirtschaftet hat |
Beide rechnen gegen dieselbe Investitionssumme, deshalb lassen sich die Zahlen ineinander überführen. Welche der beiden du gerade liest, steht im ⓘ-Tooltip der Kachel. Beim Fortschritt zeigt er die Rechnung „bisherige Erträge ÷ Kapitaleinsatz” mit genau den Zahlen, aus denen die Prozent entstehen: sonstige Ausgaben und Erträge stehen dabei im Kapitaleinsatz, nicht noch einmal bei den Erträgen.
Unter welcher Annahme die Dauer gilt. Der Fortschritt unterstellt nichts — er zählt, was geflossen ist. Eine Dauer dagegen muss etwas über die Zukunft unterstellen, und eedc unterstellt: es geht nie wieder etwas kaputt. Das steht jetzt neben jeder Dauer: „ohne künftige Instandhaltung” — an der Kachel, unter der Break-Even-Kurve, je Zeile in der Tabelle, im Komponenten-Hub der Wallbox, im PDF-Finanzbericht und im Rechenweg des HA-Sensors
amortisation_jahre.Willst du mit Instandhaltung rechnen, trag sie bei der Komponente als Kosten/Jahr ein. Dann steht dort „inkl. 200,00 €/Jahr Betriebskosten, ohne weitere Instandhaltung” — der Betrag ist in der Zahl bereits abgezogen. Aus deiner bisherigen Reparatur-Historie rechnet eedc keine Reparatur-Rate hoch: bei ein bis zwei Ereignissen wäre das eine Zahl, die sich jedes Jahr ändert, ohne dass etwas passiert ist.
Was als „relevante Kosten” zählt. Nicht der volle Kaufpreis, sondern die Mehrkosten gegenüber der Alternative: Was hätte eine Gasheizung statt der Wärmepumpe gekostet, was ein Verbrenner statt des E-Autos? Diesen Betrag pflegst du je Komponente im Feld „Anschaffungskosten Alternative” — dasselbe Feld, das der Daten-Checker anmahnt. Pflegst du es nicht, zählen die vollen Anschaffungskosten; eedc setzt keine Annahme mehr an deiner Stelle ein. Früher rechnete diese Sicht mit pauschalen 8.000 € für die Heizung und 35.000 € fürs Auto — auch dann, wenn du etwas anderes eingetragen hattest. Wer die Alternative pflegt, sieht seine Amortisation seitdem realistischer, und für PV, Speicher und Wechselrichter ändert sich nichts (dort gibt es keine Alternative).
Reparaturen zählen als eingesetztes Geld, nicht als Dauer-Abzug. Buchst du unter Sonstige Positionen eine Ausgabe — Reparatur, Ersatzteil, Wartung —, erhöht sie ab sofort deinen Kapitaleinsatz, statt jedes Jahr von der Ersparnis abgezogen zu werden. Vorher verlängerte eine einmalige Reparatur von 3.000 € an einer Wärmepumpe die Amortisation von 8,1 auf 42,6 Jahre, und die Zahl wurde jedes Jahr schlechter, ohne dass etwas passiert war. Jetzt sind es 10,5 Jahre: das Geld ist einmal ausgegeben, nicht jedes Jahr neu. Der Tooltip schreibt den Zwischenschritt aus („90.900 € + 1.015 € sonstige Ausgaben − 455 € sonstige Erträge = 91.460 €”).
Sonstige Erträge senken dein eingesetztes Geld. Buchst du unter Sonstige Positionen einen Ertrag — THG-Quote, eine Förderung, ein einmaliger Erlös —, mindert er deinen Kapitaleinsatz: Geld, das du nie ausgeben musstest, muss auch nicht wieder hereinkommen. Deine Amortisation wird dadurch kürzer, und der Tooltip nennt den Abzug beim Namen. In der Monatsbilanz bleibt der Betrag unverändert stehen — dort ist er ein Ertrag des Monats, in dem er geflossen ist.
Erwartest du den Betrag jedes Jahr wieder — etwa den Einspeise-Erlös eines zweiten Erzeugers mit eigenem Tarif —, dann gehört er nicht in den Monatsabschluss, sondern an die Komponente:
- „Ertrag/Jahr (€)” (Bearbeiten → Weitere Angaben & Kosten, bei Wallbox und Sonstiges) — das Gegenstück zu den Betriebskosten pro Jahr;
- noch besser bei einem zweiten Erzeuger: „Einspeise-Erlös (€)” bei Sonstiges mit Kategorie Erzeuger. Das Feld lässt sich einer Datenquelle zuordnen, also einem Sensor aus Home Assistant — dann kommt der Betrag monatsgenau statt geschätzt.
Nur diese beiden Felder wirken in Prognose und Amortisationsdauer. Buch dann nicht beides — sonst zählt derselbe Erlös zweimal; der Daten-Checker weist dich darauf hin, wenn derselbe Posten Monat für Monat auftaucht.
⭐ Bei Abgabe an Dritte nimmt eedc dir diese Entscheidung ab: gemessen geht vor geschätzt. Sobald für mindestens einen Monat ein „Erlös (€)” gepflegt ist, rechnet eedc aus den gemessenen Monaten auf ein Jahr hoch und lässt „Ertrag/Jahr” außen vor — auch wenn dort etwas steht. Doppelt zählen kann es dadurch nicht. Eine gepflegte 0 ist dabei deine Aussage („in diesem Monat kein Erlös”) und zählt als gemessener Monat mit. Erst wenn kein Monat einen Wert trägt, greift „Ertrag/Jahr” als Rückfall. Der Hinweis steht auch am Feld selbst, damit sich dein ROI nicht ändert, ohne dass du etwas angefasst hast.
ROI pro Komponente — zwei Sichten:
| Sicht | Bezugsbasis | Wann nutzen? |
|---|---|---|
| Jahres-ROI | Jahres-Ertrag / Investition | Vergleich mit Geldanlagen |
| Kumulierte Amortisation | Σ Erträge / Investition | Fortschritt zur Refinanzierung |
Jeder Wert trägt einen „Sicht”-Tooltip (pro Investition vs. gesamt, Mehrkosten- vs. Vollkosten-Ansatz, IST vs. Prognose).
Tabelle je Komponente: Investition (Kaufpreis + Installation, bei WP/E-Auto der Mehrkosten-Ansatz) · Jährliche Einsparung · ROI (Jahres-%) · Amortisation (Jahre bis Break-Even).
Wo eedc nichts bewertet, steht „—” statt einer Null. Für Wallbox und Sonstiges rechnet eedc keine Einsparung selbst — dort zählt allein das gepflegte Feld „Ertrag/Jahr (€)”. ⭐ Eine Ausnahme: Sonstiges mit der Kategorie Abgabe an Dritte. Dort zählt zuerst der monatlich gepflegte „Erlös (€)” (siehe §3.8); „Ertrag/Jahr” ist nur der Rückfall, wenn kein einziger Monat einen Wert trägt. Ist es leer, bleiben Einsparung, ROI, Amortisation und CO₂ dieser Zeile leer, und der Grund steht im Tooltip. Die Anschaffungskosten zählen weiter — unbewertet heißt nicht unsichtbar, und die Zeile senkt die Anlagensumme nicht. Eine gepflegte 0 ist dagegen deine Aussage („bringt nichts”) und wird als bewertete Zeile behandelt.
Die Wallbox bekommt bewusst keine eigene Einsparung. Was das Laden zuhause gegenüber der öffentlichen Säule spart, steht im Komponenten-Hub der Wallbox. In die Wirtschaftlichkeit der Anlage geht es nicht zusätzlich ein: Dort ist der Vorteil bereits in der E-Auto-Zeile enthalten, die Benzin gegen den zuhause geladenen Strom rechnet. Beides zu addieren würde dieselbe Kilowattstunde zweimal gutschreiben.
Realisierungsquote — historische Erträge vs. konfigurierte Prognose: ≥ 90 % (grün), ≥ 70 % (gelb), < 70 % (rot).
PV-System-Aggregation — Wechselrichter + Module + DC-Speicher werden als ein „PV-System” gerechnet; Einzelkomponenten in aufklappbaren Unterzeilen, Einsparungen proportional nach kWp verteilt.
4.3 Prognose (Genauigkeit gegen IST)
Abschnitt betitelt „4.3 Prognose (Genauigkeit gegen IST)“Die Vergleichs- und Bewertungsfläche für mehrere PV-Prognosequellen — vier Quellen nebeneinander:
| Quelle | Bedeutung |
|---|---|
| OpenMeteo (OM) | wetterbasierte Standardprognose |
| eedc (kalibriert) | OM × aktueller Lernfaktor — anlagenspezifisch korrigiert |
| Solcast | optionale dritte Quelle (Solcast-API-Key oder HA-Integration „BJReplay”) |
| IST | tatsächlich gemessener Ertrag (sobald verfügbar) |
- Kennzahl-Matrix Heute / Morgen / Übermorgen mit VM/NM-Split am astronomischen Solar Noon (proportional)
- Stundenprofil-Diagramm (IST grün, eedc orange, Solcast blau, OpenMeteo gelb)
- 24-Stunden- und 7-Tage-Vergleich tabellarisch, mit Wettersymbolen und farbkodierten Δ-Spalten (grün < 15 %, gelb 15–30 %, rot > 30 %)
- Genauigkeits-Tracking: MAE (Streuung) und MBE (systematischer Bias, neutral gefärbt — Vorzeichen ist Information, keine Wertung). Ein diagnostischer Modus trennt Über- und Unterschätzung, sodass Asymmetrien sichtbar werden.
- Lernfaktor-Status: Ist der eedc-Lernfaktor noch nicht aktiv, zeigt ein Banner, wie viele der nötigen Tage gesammelt sind. Sobald genug Daten vorliegen, wechselt der Lernfaktor in eine saisonale Kaskade (Monatsfaktor ≥ 15 Tage → Quartalsfaktor ≥ 15 Tage → 30-Tage-Fenster).
- Reparatur bei IST-Lücke: Bei unvollständigen IST-Werten erscheint ein ⚠-Symbol; ein Klick listet die fehlenden Stunden und bietet „Tag neu berechnen” (holt fehlende Snapshots nach).
4.4 CO₂
Abschnitt betitelt „4.4 CO₂“- Vermiedene Emissionen (kg CO₂) — als Kennwert, als Monats-Diagramm und in anschaulichen Äquivalenten (Bäume, Auto-Kilometer, Kurzstreckenflüge)
- CO₂-Amortisation: die kumulierte Einsparung gegen die graue Herstellungs-Last deiner Komponenten — inklusive des Punktes, ab dem sich beides ausgleicht
- Berechnungsgrundlage: Methodik und Ø-Werte, standardmäßig eingeklappt
Was genau als „gespart” zählt. Gespart ist, was du selbst verbraucht hast: jede eigene Kilowattstunde, die Netzstrom ersetzt, vermeidet den deutschen Strommix (380 g CO₂/kWh). Eingespeister Strom zählt hier nicht mit — er verdrängt Netzstrom beim Abnehmer, nicht bei dir. Dazu kommen die beiden anderen Quellen: die Wärmepumpe (vermiedene fossile Wärme abzüglich ihres Stroms) und die E-Mobilität (vermiedener Kraftstoff abzüglich der Netzladung).
Eine Zahl, überall dieselbe. Diese Seite, der Block „CO₂-Bilanz” in Cockpit → Jahr/Gesamt und der CO₂-Sensor in Home Assistant nennen seit Juli 2026 denselben Wert. Vorher rechnete diese Seite auf der Erzeugung statt auf dem Eigenverbrauch und ließ Wärmepumpe und E-Mobilität weg — sie lag dadurch zu hoch. Wenn deine CO₂-Zahl hier einmalig kleiner geworden ist, ist das die Korrektur; deine Anlage hat sich nicht verschlechtert.
Der Jahr-Filter wirkt nicht überall gleich. Das Monats-Diagramm und der Kennwert „CO₂ eingespart” folgen dem gewählten Jahr. Die Amortisation rechnet immer über die gesamte Historie — die graue Herstellungs-Last ist einmalig angefallen, ein Vergleich mit nur einem Jahr wäre irreführend. Der Block sagt das sichtbar dazu, sobald ein Einzeljahr gewählt ist.
4.5 Tabelle (Werte-Werkbank)
Abschnitt betitelt „4.5 Tabelle (Werte-Werkbank)“Der interaktive Überblick über alle Monatswerte in einer sortierbaren Tabelle — ideal für eigene Analysen und Jahresvergleiche.
- Alle Energiefelder in Spalten (Erzeugung, Einspeisung, Bezug, Direktverbrauch, Speicher, Wärmepumpe, E-Auto, Wallbox, Finanzen, CO₂ …)
- Vorjahresvergleich je Metrik: eine zweistufige Kopfzeile — der Metrik-Name überspannt eine Dreiergruppe, darunter die Sub-Labels aktueller Zeitraum · Vergleichszeitraum · Δ (z. B. „2026 · 2025 · Δ”); der Δ-Wert ist farbkodiert
- Zeitraum-Spalte mit Wochentag/Datum-Split: in der Tagesansicht steht links das Wochentagskürzel (Mo, Di …), rechts das Datum; in der Monatsansicht links der Monatsname, rechts das Jahr
- Deutsches Zahlenformat (Komma als Dezimaltrennzeichen)
- Sortierung per Klick auf den Spalten-Kopf (erneuter Klick kehrt die Richtung um)
- Spaltenauswahl über „Spalten” (Auswahl bleibt im Browser gespeichert)
- CSV-Export des sichtbaren Inhalts (alle Zeilen, eingeblendete Spalten)
Die beiden Blöcke leben von verschiedenen Daten — und öffnen deshalb verschieden. Monatswerte entstehen erst mit einem Monatsabschluss; der Block öffnet auf dem zuletzt abgeschlossenen Jahr. Tageswerte entstehen dagegen von selbst, sobald eedc läuft und deine Zähler zugeordnet sind — sie brauchen keinen Abschluss. Dieser Block öffnet deshalb auf dem neuesten Monat, für den Tageswerte vorliegen, in aller Regel also dem laufenden. Fehlt dir ein Monatsabschluss, steht das über der Seite — mit dem Monat, um den es geht, und dem Knopf „Abschluss starten”.
⚠ Der laufende Monat gilt dabei nie als versäumt. Ein Monat, der noch läuft, kann keinen Abschluss haben: Im September ist der August offen, der September läuft.
Bis Version 4.0.37 richtete sich auch der Tages-Block nach dem letzten Monatsabschluss. Wer den Vormonat noch nicht abgeschlossen hatte, landete dort auf einem älteren Monat, und wer noch gar keinen Abschluss gemacht hatte, sah keine Tageswerte — obwohl sie gemessen vorlagen. Wenn deine Tagesansicht früher auf dem falschen Monat stand, ist das die Korrektur.
Womit sich eine Zeile vergleicht. Jede Monatszeile steht ihrem eigenen Vorjahresmonat gegenüber — Dezember 2025 dem Dezember 2024, auch wenn der Zeitraum „Alle Jahre” umfasst. Gibt es diesen Vorjahresmonat nicht (weil deine Aufzeichnung später beginnt), bleibt die Vergleichsspalte leer („—”); es wird kein Ersatzwert eingesetzt und kein Δ von 0,0 % angezeigt. Dasselbe gilt für Tageszeilen.
Die Summenzeile hält sich an dieselbe Regel: Sie vergleicht nur, wenn jede angezeigte Zeile ein Gegenstück hat. Bei „Alle Jahre” ist das nicht der Fall — die ersten Monate deiner Aufzeichnung haben kein Vorjahr —, dort bleibt die Vergleichs-Spalte des Fußes leer, während die Δ-Werte der einzelnen Zeilen vollständig darüber stehen. Andernfalls stünde dort z. B. die Summe aus 37 Monaten neben der aus 25: eine Prozentzahl, die sich wie eine Aussage über deine Anlage liest und keine ist. Die „aktuell”-Zelle bleibt immer die Summe der Spalte darüber. Warum sie schweigt, steht unter der Tabelle — mit der Anzahl der Monate bzw. Tage, die kein Gegenstück haben; derselbe Satz erscheint als Hinweis, wenn du auf die leere Zelle zeigst.
Bis Version 4.0.5 wurden über mehrjährige Zeiträume alle Jahrgänge desselben Monats verwechselt: jede Zeile verglich sich mit dem jüngsten davon, im Extremfall mit sich selbst (identische Zahlen, Δ 0,0 %). Wenn deine Vorjahresspalte vorher gespiegelte Werte zeigte, ist das die Korrektur.
Grundlast je Nacht (Tagesansicht). Der Spalten-Picker führt unter den Tages-Spalten „Grundlast” — den Nacht-Sockel dieser einen Nacht in kW: den Median der Nachtstunden 0–5 Uhr, dieselbe Rechnung wie in Cockpit → Monat, nur über einen Tag. Damit lässt sich ablesen, was ein über Nacht abgeschaltetes Gerät wirklich ausmacht: Im Tagesverbrauch geht so etwas unter (50 Watt über acht Stunden sind 0,4 kWh neben vielleicht 20 kWh), im Nacht-Sockel steht es direkt nebeneinander. Die Spalte ist nicht voreingestellt und lässt sich wie jede andere exportieren.
⚠ Sie hat bewusst keine Summen- oder Durchschnittszeile. Ein Median lässt sich nicht addieren, und der Durchschnitt mehrerer Nächte wäre nicht die Grundlast, die Cockpit → Monat nennt: die bildet ihren Median über alle Nachtstunden des Monats. Beide Zahlen stimmen und beantworten verschiedene Fragen — deshalb steht die eine je Nacht und die andere je Monat, statt dass eine dritte daneben entsteht.
⚠ Wo für eine Nacht gar nichts gemessen wurde, steht „—” und keine 0 — eine Null hieße „gemessen, und es lief nichts”. Wurde nur ein Teil der Nachtstunden erfasst, steht der Wert aus dem erfassten Teil; er wird nicht unterdrückt.
Erträge je PV-String und je Balkonkraftwerk (Tagesansicht). Im Block Energieprofile führt der Spalten-Picker die Gruppe „Je Erzeuger”: je Gerät eine Spalte mit seinem Tagesertrag — mit Summenzeile, Vergleich und CSV wie jede andere Spalte. Sie erscheint ab zwei Erzeugern und nur für Geräte mit eigenem Ertragssensor; fehlt der Sensor, steht über der Tabelle, welches Gerät betroffen ist und wo du ihn zuordnest (Einstellungen → Datenquellen). Eine nach Nennleistung gerechnete Tageszahl gibt es bewusst nicht — sie wäre von einer Messung nicht zu unterscheiden. Der Stunden-Blick auf denselben Tag liegt in Cockpit → Tag.
Sonstiges als Spalte (Monat und Tag). Der Spalten-Picker führt die Gruppe „Sonstiges” mit zwei wählbaren Spalten: Sonstiges Erzeugung (kWh) und Sonstiges Verbrauch (kWh) — die Summe deiner Geräte vom Typ Sonstiges, getrennt nach der bei ihnen gepflegten Kategorie (Erzeuger z. B. ein Mini-BHKW, Verbraucher z. B. ein Heizstab). Steht die Kategorie auf Automatisch, zählt die Monatsspalte, was beim Gerät als Erzeugung bzw. Verbrauch erfasst ist, und die Tagesspalte führt es als Verbrauch. Beide sind nicht voreingestellt; du blendest sie über „Spalten” ein. Der Verbrauch steckt bereits im Gesamtverbrauch — die Spalte schlüsselt ihn auf, sie addiert nichts hinzu.
Monat und Tag speisen sich aus verschiedenen Quellen, und das ist beim Lesen wichtig: die Monatsspalte zeigt, was beim Gerät erfasst ist (Monatsabschluss, Import oder Sensor); die Tagesspalte kann nur zeigen, was ein eigener Sensor bzw. Zähler gemessen hat. Pflegst du dein Sonstiges-Gerät nur monatlich, steht in der Monatsspalte ein Wert und in der Tagesspalte „—” — das ist keine Lücke in der Erfassung, sondern die Antwort auf die Frage, ob für den Tag etwas gemessen wurde. Aus demselben Grund ergibt die Summe der Tageszeilen hier nicht zwangsläufig den Monatswert.
Ein Gerät mit der Kategorie Speicher bleibt in der Tagesansicht außen vor: dort gibt es je Gerät nur eine Zahl, und die ist bei einem Speicher ein Saldo aus Laden und Entladen — sie ließe sich weder der Erzeugung noch dem Verbrauch zuschlagen.
Kompakte Werte-Blöcke sind zusätzlich direkt in Cockpit- und Komponenten-Sichten eingebettet; die volle Werkbank mit Picker und Export liegt hier.
Die Spalte „CO₂-Einsparung (PV)” zeigt bewusst nur den PV-Anteil (Eigenverbrauch × Strommix) — für Monate und Tage, damit sich Tageszeilen zum Monat aufaddieren. Wärmepumpe und E-Mobilität fehlen darin: ihre Bezugsgrößen (erzeugte Wärme, gefahrene Kilometer) erfasst eedc nur monatlich. Die vollständige Bilanz steht unter Auswertungen → CO₂ (§4.4) und im Block „CO₂-Bilanz” in Cockpit → Jahr/Gesamt.
5. Community
Abschnitt betitelt „5. Community“Der Community-Vergleich ermöglicht anonyme Benchmarks mit anderen PV-Anlagen-Besitzern. Er ist ein eigener Hauptbereich mit Sub-Reitern.
5.1 Daten teilen (Voraussetzung)
Abschnitt betitelt „5.1 Daten teilen (Voraussetzung)“Bevor der Vergleich Werte zeigt, teilst du deine Anlagendaten anonym. Den Schalter dafür findest du unter Einstellungen → Stammdaten → Community-Share:
- Vorschau: zeigt, welche Daten geteilt werden
- Anonymisierung: nur Bundesland, keine Adresse/PLZ
- Jederzeit löschbar — auch rückwirkend
Solange nichts geteilt ist, führt der Community-Bereich dich mit „Jetzt teilen” direkt zu diesem Schalter. Der Teilen-Status ist zusätzlich in der Status-Fußzeile sichtbar.
5.2 Die Community-Reiter
Abschnitt betitelt „5.2 Die Community-Reiter“Oben wählst du einen Zeitraum (letzter Monat, letzte 12 Monate, letztes vollständiges Jahr, seit Installation) sowie — bei mehreren Anlagen — die Anlage. Ein Symbol öffnet den Community-Server (energy.raunet.eu) im Browser.
Der Community-Bereich hat sechs Reiter: Übersicht · PV-Ertrag · Komponenten · Regional · Trends · Statistiken.
Übersicht — Radar-Chart (eigene Performance vs. Community auf mehreren Achsen), Ranking (Platz X von Y, gesamt und regional) und Achievements (Solarprofi, Regionalchampion, Autarkiemeister, Effizienzwunder, Wärmekönig, Grüner Fahrer, Dauerbrenner).
PV-Ertrag — dein spezifischer Ertrag (kWh/kWp) vs. Community-Durchschnitt, monatlicher Vergleich und ein Histogramm deiner Einordnung in der Verteilung.
Woraus der Jahreswert entsteht. Aus deinen zwölf lückenlosen jüngsten abgeschlossenen Monaten. Hat deine Anlage weniger, rechnet der Community-Server saisonal hoch — mit der PVGIS-Ertragserwartung deines Standorts als Maßstab, nicht mit dem Faktor zwölf — und eedc schreibt „hochgerechnet aus 5 von 12 Monaten” unter die Zahl. Ein Frühling zählt so als Frühling. Ohne aktive Solarprognose (Einstellungen → Solarprognose) fehlt dieser Maßstab, und unter zwölf Monaten gibt es dann keinen Jahreswert und keinen Rang; eedc sagt es dir an dieser Stelle. Die monatlichen Vergleiche gelten unabhängig davon. Ein Monat ohne Community-Mittel bekommt keinen Vergleichsbalken — vorher stand dort ein Zwölftel des Jahreswerts, das im Winter jede Anlage rot und im Sommer jede grün färbte.
Komponenten — Benchmarks je Komponente:
| Komponente | Kennzahlen |
|---|---|
| Speicher | Zyklen/Jahr, Wirkungsgrad, Netzlade-Anteil — ohne Community-Vergleich; dazu die Community-Verteilung nach Kapazitätsklasse |
| Wärmepumpe | JAZ vs. Community (gleiche Bauart, wenn bekannt), Stromverbrauch, Wärmeerzeugung; dazu die Community-JAZ nach Bauart und nach Region |
| E-Auto | PV-Ladeanteil vs. Community, Ladung gesamt, Verbrauch kWh/100 km, gefahrene km, V2H-Entladung (falls vorhanden); dazu die Community nach Nutzungsintensität |
| Wallbox | PV-Ladeanteil vs. Community, Ladung gesamt, Ladevorgänge |
| Balkonkraftwerk | Spezifischer Ertrag vs. Community, Erzeugung, Eigenverbrauch % |
Regional — interaktive Deutschlandkarte (Farbkodierung nach spezifischem Ertrag; Hover zeigt Bundesland-Details), Bundesland-Tabelle und regionale Einordnung.
Trends — Ertragsverlauf der Community über die Zeit, saisonale Performance, Jahresvergleich.
Statistiken — Ausstattungsquoten (wie viele Anlagen haben Speicher, WP, E-Auto …), Top-Listen und eine Community-Gesamtübersicht.
5.3 Datenschutz
Abschnitt betitelt „5.3 Datenschutz“- Nur aggregierte Statistiken werden angezeigt; kein Rückschluss auf einzelne Anlagen.
- Daten sind jederzeit — auch rückwirkend — wieder löschbar.
- Server: https://energy.raunet.eu (Open Source).
- Bei jedem Aufruf des Community-Servers nennt eedc Produktvariante und Version (
eedc-homeassistant/4.0.47odereedc/4.0.47), so wie ein Browser seinen Namen mitschickt. Damit lässt sich im Zugriffsprotokoll des Servers zählen, wie viele Installationen aktiv sind und welche Versionen laufen. Es geht keine Kennung deiner Installation mit, und es entsteht kein zusätzlicher Kontakt: Die Angabe steckt nur in Aufrufen, die es vorher schon gab.
6. Daten erfassen im Alltag
Abschnitt betitelt „6. Daten erfassen im Alltag“Diese Bedienungs-Seite beschreibt das Ansehen und Auswerten. Das Erfassen und Einrichten liegt gesammelt unter Einstellungen (Teil III). Die wichtigsten Wege im Alltag:
- Monatsabschluss / Monatswerte: ein einziges Formular unter Einstellungen → Daten → Monatsdaten. Zählerstände, Kennzahlen und die „sonstigen Positionen” erfasst du hier; ein offener Monatsabschluss taucht in der Status-Fußzeile auf. (In früheren Versionen war das ein mehrstufiger Assistent — jetzt ein durchgängiges Formular.)
- Datenquellen zuordnen: welches Feld aus welchem Sensor/Topic gespeist wird, pflegst du unter Einstellungen → Datenquellen (eine Fläche für HA-Sensoren, MQTT und Connectoren; ersetzt die früheren getrennten Sensor-Mapping- und MQTT-Inbound-Assistenten).
- Import & Nachpflege: CSV, Cloud/Portal, Geräte-Connector, HA-Statistik-Import sowie die Energieprofil-Pflege (Vollbackfill, Neu-Aggregation, Löschen) liegen ebenfalls in den Einstellungen.
Details zu allen diesen Wegen: Teil III: Einstellungen.
7. Hilfe in der App
Abschnitt betitelt „7. Hilfe in der App“Der Menüpunkt Hilfe rendert dieses Benutzerhandbuch direkt in der App. Damit funktioniert die Dokumentation in der HA-Companion-App genauso wie im Browser — ohne Tab-Wechsel und ohne Ingress-Login-Probleme.
- Auswahl des Dokuments (Einstieg / Handbuch / Referenz) über eine Seitenleiste (Desktop) bzw. ein Auswahlmenü (Mobile).
- Direktlinks per URL-Parameter
?doc=<slug>sind teilbar (z. B.?doc=bedienung). - Querverweise zwischen den Hilfe-Dokumenten werden intern aufgelöst; externe
.md-Verweise gehen zur GitHub-Quelle.
Die In-App-Hilfe ist die offizielle Single-Source-of-Truth-Sicht der Doku — dieselben Inhalte stehen als Website unter https://supernova1963.github.io/eedc-homeassistant/.
8. Anhang: Wo ist X hin?
Abschnitt betitelt „8. Anhang: Wo ist X hin?“Die neue Oberfläche ordnet Vertrautes neu. Diese Tabelle zeigt, wo frühere Bereiche jetzt zu finden sind (vollständige Fassung siehe auch „Was ist neu”):
| Früher | Jetzt |
|---|---|
| Live Dashboard (eigener Tab) | Cockpit → Live (weiterhin die Startseite) |
| Cockpit → Übersicht | Cockpit → Jahr/Gesamt |
| Cockpit → Monatsberichte | Cockpit → Monat; Finanz-T-Konto → Auswertungen → Finanzen |
| Komponenten-Dashboards (im Cockpit) | eigene Komponenten-Achse (ein Reiter je Typ) |
| Auswertungen → Energie | Jahres-Anteile → Cockpit → Jahr/Gesamt; Aggregat-Tabelle → Auswertungen → Tabelle |
| Auswertungen → Investitionen | Auswertungen → ROI |
| Auswertungen → Energieprofil (Beta) | Tagessicht → Cockpit → Tag; Monats-Analysen (Kategorien, Top-Stunden, typisches Tagesprofil, §51, PR Ø) → Cockpit → Monat; Tages-Prognose → Cockpit → Aussicht; Roh-Tabelle → Auswertungen → Tabelle; Pflege → Einstellungen → Daten. Wochentag-Wochenvergleich entfällt; Tag×Stunde-Heatmap kommt später neu gestaltet zurück. |
| Aussichten (eigener Tab, 5 Sub-Tabs) | Cockpit → Aussicht (eine Seite, Horizont-Selektor); Prognose-Genauigkeit → Auswertungen → Prognose |
| Monatsabschluss-Assistent | Einstellungen → Daten → Monatsdaten (ein Formular) |
| Infothek (eigener Tab) | Einstellungen → Infothek |
| Sensor-Zuordnung / MQTT-Inbound (Assistenten) | Einstellungen → Datenquellen (eine Fläche) |
| Einstellungen-Dropdown | Einstellungen als Kachel-Raster |
| Social-Media-Textvorlage (Teilen-Symbol ↗ im Cockpit-Kopf) | entfällt ersatzlos. Mit v4 war sie nicht mehr erreichbar, seit Juli 2026 ist sie auch im Programm zurückgebaut. Das Teilen mit der Community ist eine andere Funktion und bleibt (siehe 5. Community). |
Letzte Aktualisierung: 2026-07-31 (v4.0)